Forderungsprogramm des GLB
Reform der Arbeiterkammer
Einkommensobergrenze für Spitzenverdiener in der AK – 3.000 Euro sind wirklich genug
Gute Arbeitsbedingungen sind gute Lebensbedingungen
Recht auf Arbeit - Schutz vor Ausbeutung!
Wir treten ein für Löhne, von denen man leben kann. Immer mehr Arbeitsverträge sind von Verschlechterungen betroffen, unbezahlte Arbeit, flexible Arbeitszeiten, Nichteinhaltung von Kollektivverträgen sind an der Tagesordnung, Normalarbeitsverhältnisse werden ausgehöhlt. Damit muss Schluss sein.
Umverteilung von oben nach unten - und nicht von unten nach oben! Jetzt werden die Reichen immer reicher – die Arbeiter/innen und Angestellten tragen eine Belastung nach der anderen
35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!
Ein Gesundheitssystem ohne Selbstbehalte und ohne Zweiklassenmedizin. Wir treten entschieden gegen die Privatisierung von Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ein.
Menschenwürdige Altersversorgung für alle statt Pensionskürzungen.
Für eine grundlegende Neu- und Umverteilung der Steuerlasten. Schwerpunkt muss die Entlastung der Lohnabhängigen sein. Gleichzeitig soll die Besteuerung der Gewinne, Kapitalerträge und großen Vermögen der Besteuerung des Arbeitseinkommens angepasst werden.
Für den Erhalt des öffentlichen Eigentums. Stopp des Ausverkaufs von Dienstleistungen und Gütern der Daseinsvorsorge: Wasser, Strom, Bildung, Verkehr (ÖBB), Gesundheit sind keine Ware.
Für die gänzliche arbeits- und sozialrechtliche Gleichstellung aller Lohnabhängigen in Österreich, die volle Gewährleistung des aktiven und passiven Wahlrechts bei Wahlen zum Betriebsrat, zur Arbeiterkammer und zu allen anderen Instanzen des öffentlichen Lebens.
Gleiche Rechte für Frauen und Männer. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! 50% der Funktionen in der AK für Frauen.
Für die Finanzierung sozialer Anliegen durch die Unternehmensgewinne. Allein durch die Eintreibung der Steuerschulden der Unternehmer und Kapitalgruppen in Milliardenhöhe sowie durch die Abschaffung des Stiftungsgesetzes, durch das Unternehmer/innen legal Steuern hinterziehen können, wären alle sozialen Abbaumaßnahmen der letzten Jahre rückgängig zu machen. Wir fordern auch eine Wertschöpfungsabgabe der Unternehmen. Dies wäre auch ein Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und gegen rabiate Rationalisierung.
Privilegienabbau auf allen Ebenen
Sozialer Wohnbau. Mieten und Betriebskosten, die man sich leisten kann.
35 Jahre Arbeit sind genug.
Mindesteinkommen 1.100 Euro.
Wir sind die Stimme aus dem Betrieb!
Vor allem die Anliegen aus den Betrieben gehören in die Arbeiterkammer!

Wir sind unabhängige Arbeitervertreter/innen und tanzen nicht nach der Pfeife von Parteien, Banken und Konzernen.

Die AK braucht mehr Biss!
Die Arbeiterkammer ist als eine gesetzliche Interessenvertretung der Arbeiter/innen und Angestellten geschaffen worden. Mit unserem Beitrag, der Kammerumlage, haben wir ein Recht auf beste Vertretung in rechtlichen und politischen Belangen.

Leistungsdruck, Teuerung, Angriffe auf unsere sozialen Rechte sind an der Tagesordnung. Die AK kann eine positive Rolle bei der Abwehr dieser Angriffe spielen. Wir brauchen dort weniger Multifunktionäre und Parteisoldaten. Peter Scherz kennt als Arbeiterbetriebsrat bei Magna Steyr Graz die Probleme der Kolleginnen und Kollegen ganz genau.

Die AK braucht mehr Demokratie! Gehen Sie bitte zur Wahl
Deshalb bitten wir Sie: Gehen Sie zur Wahl. Sie entscheiden mit, ob die AK so bleibt wie bisher oder ob sie wieder besser wird.

Klein, aber mit Biss! Das ist der Linksblock. Wir können keine Bäume ausreißen. Aber mit Ihrer Unterstützung kann es gelingen, mehr für die Arbeiter und Angestellten zu erreichen.

Nehmen Sie sich ein Herz und gehen Sie zwischen 22. und 31. März zur AK-Wahl! Und wählen Sie Liste 5 – Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB)