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Robert Hobek kritisiert unhaltbare Zustände bei der Post

News Robert Hobek, Vorsitzender des GLB-Post, Mitglied des Zentralvorstands der Postgewerkschaft und Kandidat der KPÖ-Wien für die kommende Gemeinderatswahl, ist empört über die unhaltbaren Zustände bei der Post.

Hobek: "Meine Kollegen und ich sind nun schon seit 14 Stunden im Einsatz - beim Zustelldienst ist aber auch nach 17 Uhr noch immer voller Betrieb und ein Ende der Arbeit nicht in Sicht. Zugleich werde ich, der ich Betriebsratsvorsitzender bin, aufgefordert, die Kollegen, die ohnehin schon dem Zusammenbruch nahe sind, anzutreiben. Es ist unfaßbar." Hobek: "Durch den immer stärker werden Personalabbau wird der Unwillen der Belegschaft immer größer - aber auch der Widerstandswillen wächst. Die Beschwichtigungspolitik seitens der FSG-Gewerkschaftsführung nimmt niemand mehr ernst, da all den großen Worten keine Taten folgen." Der Vorsitzende des GLB fordert trotzdem unverzügliche Kampfmaßnahmen von der Gewerkschaft - Hobek wird sich von den Anwälten der Fraktion auch bezüglich rechtlicher Schritte beraten lassen.

Zugleich droht Hobek der Unternehmenszentrale und der Geschäftsführung mit Klage wegen Geschäftsschädigung - auch weil im Zusammenhang mit der Personaldienstverordnung weiterer Personalabbau und die weitere Destablisierung des Unternehmens droht.

Hobek befürchtet, dass das Unternehmen in den Abgrund geführt wird, womit auch tausende Arbeitsplätze bei der Post gefährdet wären. Hobek kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Politik der SPÖ-Wien. "Während Betriebe des öffentlichen Eigentums wie z.B. die Post zerstört werden, fordert der Bürgermeister neue Jobs. Von wem eigentlich?", fragt Hobek. Für den engagierten Gewerkschafter ist das "Versagen der SPÖ-Stadtregierung vor den wirklichen Problemen" jedenfalls offensichtlich.

Bezüglich der Zukunft meint Hobek: "Der GLB ist eine kleine Fraktion innerhalb des ÖGB und der einzelnen Fachgewerkschaften. Doch umso konsequenter fordern wir den Ausbau des öffentlichen Dienstleistungsbereichs, was auch neue Arbeitsplätze bringen würde, und den verfassungrechtlich garantierten Schutz öffentlichen und kommunalen Eigentums."