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Radikale Umgestaltung des ÖGB!

Meinung Beitrag von Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende „Wiener Kinder- und Jugendbetreuung“, zur Mitgliederbefragung des ÖGB

Grundlegende Veränderung, nicht Reform (= Wiederherstellung) wäre vonnöten! Schon seit Jahrzehnten ist der ÖGB (inkl. Teilgewerkschaften) nicht das, was er sein sollte: Eine Interessensorganisation, die kompromisslos immer Partei für die arbeitenden Menschen ergreift und diese Interessen mit ihnen gemeinsam durchzusetzen versucht. Diese Radikalität, die notwendig ist; die nicht nur die Not der Gewerkschaftsbewegung, sondern auch der gesamten Lohnabhängigen abwendet, kann nicht von jenen kommen, die schon bisher den ÖGB zu einem Mauerblümchen am Verhandlungstisch mutieren ließen. Deshalb: Radikale Umgestaltung der Gremien - keine der bisherigen FunktionärInnen der ersten Reihen wieder in verantwortliche Positionen!

Deshalb: Nicht Zurückziehen auf KV-Politik - das „Kerngeschäft“ einer Gewerkschaft ist es, auch gesellschaftspolitisch aufzutreten!

Deshalb: Radikale Umgestaltung des ÖGB - Auflösung der Teilgewerkschaften, Bildung eines vereinten starken Blocks der unselbständig Erwerbstätigen!

Quelle: http://www.gpa.at