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GLB-Vida: ÖBB-Gehaltsabschluß 2007 abgelehnt!

Aktionen Mit 2,4 Prozent Erhöhung für 2007 liegt der Gehaltsabschluss der Eisenbahner im Spektrum der bisher erzielten Abschlüsse. Damit wurde auch im ÖBB-Bereich die zu Beginn der Herbstlohnrunden von den Gewerkschaftsführungen ohnehin tief gelegte Latte von mindestens drei Prozent deutlich unterschritten. Ein weiteres Indiz für den Zustand eines schwächelnden und auf die sogenannte Sozialpartnerschaft gestützten Gewerkschaftsbundes, mit dem die Arbeitgeberseite leichtes Spiel hat. Entgegen der durch die Mitgliederbefragung gestützten Absichtserklärung, ein kämpferisches Profil entwickeln zu wollen, wird wieder und verstärkt auf Kuschelkurs eingeschwenkt. Die Lohnabschlüsse in allen Branchen und Bereichen sind ungenügend und entsprechen nicht einmal annähernd dem durch Arbeit und Produktivitätssteigerung erwirtschafteten Mehrwert.

Unserer Forderung nach einem Fixbetrag für alle EisenbahnerInnen (ausgenommen Lehrlingen) folgte nach angeblich sieben schweren Verhandlungsrunden wieder eine rein prozentuale Erhöhung.

Das bedeutet, dass sich die Schere zwischen den unteren und den oberen Gehaltsgruppen noch weiter öffnet, was die Bezieher kleinerer Einkommen in ihrer Lebensführung ungleich schwerer trifft und verschärft treffen wird. Der Notwendigkeit diese Entwicklung zu bremsen, wurde durch diesen Abschluss wieder nicht entsprochen.

Der Gehaltsabschluss für 2007 findet wegen Nichtberücksichtigung der Dringlichkeit eines Fixbetrages und zu geringer Höhe keine Zustimmung!

Andreas Szinger, Werner Beier
für die Bundesleitung des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) in der VIDA