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CO2-Emissionen: Transitlawine reduzieren und auf Eurofighter verzichten

News Als "scheinheiliges Umweltmanöver", bewertet Josef Stingl, stv. Bundesvorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), die derzeitige Debatte zum CO2-Abbau über ein "Fernreiseverbot". Statt "Alibi-Grün-Mäntelchen" verlangt der Linksblock -Sprecher eine ernsthafte Umsetzung der Kyoto-Ziele. Er sehe dazu beispielsweise Möglichkeiten gegen ein rasches Vorgehen gegen die Transitlawine auf der Inntal- und Brenner-Autobahn. Diese hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. "Wir dürfen nicht darauf warten, dass vielleicht ein Brenner-Basis-Tunnel gebaut wird und sich bis dahin (frühesten 2020) sich der Straßentransit - und damit die CO2- und Feinstaub-Ausstoße - noch einige Male vervielfacht hat.

Sofortige politische Eingriffe durch Kostenwahrheit bei der Straße, ein Mautsystem, welches Umweltfolge-, Umfallfolge-, Sanierungs- und Gesundheitskosten für die Frächter inkludiert, sowie die Regulierung, welche Waren auf der Straße transportiert werden dürfen und welche auf der Schiene transportiert werden müssen, sind angebracht."

Zu den durch den Flugverkehr verursachten CO2-Emissionen fordert Stingl, Umweltminister Pröll und Verteidigungsminister Darabos auf, auf Abfangjäger zu verzichten, zumindest die 33prozentige Militärbudgeterhöhungen für CO2-Abbaumassnahmen zu verwenden und sich innerhalb des EU-Rates für ein militärisches Flugverbot von Jagdbomber einzusetzen.