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KH Kitzbühel gerettet!

News Absolut positiv bewertet Josef Stingl, stv. Bundesvorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), die Rücknahme der Schließung des Krankenhauses Kitzbühel und die Rücknahme der Privatisierung in Form einer Umwandlung zu einem Rehabilitationszentrum. "Dem Teufel entflohen, der Hölle entronnen", kommentiert er die überraschende Wende. Absolut negativ sei aber die "zanonische Schweinerei", die Landeskrankenanstaltengesellschaft Tilak sofort aus Kitzbühel zurückzuziehen und den Managementvertrag mit der Stadt sofort aufzulösen zu wollen.

"Offen bleiben Fragen über Fragen", so Stingl: "Konzeptlos sind die Vorgänge rund ums KH Kitzbühel, zuerst der Beschluss zur Schließung der Klink, ohne zu wissen, welches Rehabilitationszentrum in den Händen von `Hospitals Projektentwicklungs GmbH` in Zusammenarbeit mit der Firma `humanocare` entstehen soll.

Denn die Leistungen und die Beschäftigten vom Kitzbühel nach St. Johann ins Krankenhaus auszulagern, ohne zu wissen, ob dies und mit welchen Kosten dies möglich sei. Bleibt jetzt noch zu klären, wie hoch die Kosten des Ausstiegs aus der REHA-Vereinbarung mit `Hospitals Projektentwicklungs GmbH` und `humanocare` sein werden?"

Auf jeden Fall verlangt der GLB-Sprecher, dass diese Kosten nicht auf die SteuerzahlerInnen abgewälzt werden. Er verlangt die finanzielle Haftung von den Verantwortlichen und als politische Konsequenz die sofortige Abberufung von LRin Elisabeth Zanon.