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KiK und Kreidl: Und die Beschäftigten sind die Dummen

News Zur Betriebsratswahl bei KiK und zur Insolvenzmeldung des Götzner Traditionsbetrieb Alu-Stahlbau Kreidl hat sich heute Josef Stingl, stv. Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) zu Wort gemeldet: "Ein Wahnsinn, wie weit sind wir gekommen. In der Zwischenzeit kann in Österreich ein Teil eines deutschen Handelsriesen, der Textil-Diskonter KiK, das Gesetz mit den Füßen treten, das Recht der Beschäftigten auf Betriebsratswahlen für seine Interessen beugen, und der Gesetzgeber greift nicht ein. Sollte selbst nur die Hälfte der Anschuldigen (Nötigung der Angestellten zu unbezahlter Arbeit etc.) der Wahrheit entsprechen, dann ist ein österreichweiter Gewerbeberechtigungsentzug durchaus legitim."

In Tirol wiederum freuen sich die Konkurrenten des Götzner Alu-Stahlbau-Betriebes Kreidl über dessen Insolvenz, werden doch unter ihnen die ausstehen Aufträge aufgeteilt. "Um die 56 Frauen und Männer kümmern sich die sogenannten Mitbewerber aber nicht. Beschäftigte und Aufträge zu übernehmen hieße ja weniger Profit", kritisiert Stingl.