Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Protest gegen BAWAG-PSK

Aktionen Die BAWAG-PSK hat über hundert kubanischen BürgerInnen in Österreich ihre Konten gekündigt und beruft sich dabei auf den neuen Eigentümer, den US-Finanzinvestor Cerberus und den Vollzug der US-Embargopolitik gegen Kuba, die US-Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen verbietet Geschäftsbeziehungen mit Kuba, kubanischen Unternehmen oder Personen kubanischer Nationalität zu unterhalten, wo auch immer diese ansässig bzw. domiziliert sind. Dieses Verbot erstreckt sich auch auf nicht-US-amerikanische Unternehmen, die im Eigentum oder unter der Kontrolle von US-Personen oder US-Unternehmen stehen. Wenn möglichst viele Kunden der BAWAG-PSK den Vorstand mit Beschwerden eindecken und mit der Kündigung ihrer Konten drohen, sollte diese Maßnahme nicht zurückgenommen werden, wäre es vielleicht möglich hier etwas in Bewegung zu bringen und auch ökonomischen Druck auf die Bank auszuüben. Zu bedenken ist, dass die BAWAG-PSK faktisch immer noch als Gewerkschaftsbank gilt und tausende BetriebsrätInnen über Betriebsratskonten WerbeträgerInnen der Bank sind.

Telefonnummern und Mailadressen für Protest-Aktivitäten:
• BAWAG: http://www.bawag.com/bawag/__Kontakt__Filialen/Privatkunden/nav.html unter Allgemein
• PSK: http://www.psk.at/psk/__Kontakt__Filialen/Privatkunden/nav.html unter PSK unter Ombudsstelle

Nachstehend ein Textvorschlag für solche Beschwerden:

Ich fordere den Vorstand der BAWAG-PSK auf, die Kündigung von Konten für kubanische BürgerInnen sofort und bedingungslos zurückzunehmen. Dabei handelt es sich um eine Diskriminierung und einen Verstoß gegen die Menschenrechte. Auch bin ich der Meinung, dass für Banken in Österreich österreichische Gesetze zu gelten haben und nicht US-Auflagen für das Embargo Kubas. Sollte diese Zurücknahme nicht erfolgen, werde ich mein Konto bei der BAWAG-PSK kündigen und zu einem seriöseren Institut wechseln und auch in meinem Umfeld für einen solchen Schritt werben.