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Einkommen und Kaufkraft: Rote Laterne für Tirol

News "Als im September 2005 die OGM-Kaufkraftstudie präsentiert wurde und Tirol am hintersten 'Ende der Liste zu finden war wurde das Ergebnis von Landsrätin Hosp angezweifelt und sie zog naserümpfend gegen das Burgenland - das in der Studie noch vor ihr lag - in den Feldzug", erinnert Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol (GLB). "Vor ein paar Tagen wurde die Einkommensstatistik des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger präsentiert. Tirols ArbeitnehmerInnen liegen `nur` an vorletzter Stelle bei Österreichs Einkommen, das Burgenland schneidet noch schlechter ab," Stingl zynisch in Richtung LRin Hosp. "Auch van Staas Schweinssager oder -nichtsager lenkt von dieser Tatsache ab."

Er rät der Landesrätin, die angesichts der brandneuen Einkommensstatistik "offensichtlich schmähstad wordn is", sich einmal die Lebenskosten Tirols und Burgenslands zu vergleichen und sie wird d`raufkommen, dass Tirols Bevölkerung bei der Kaufkraft noch immer haushoch hinter dem Burgenland an letzter Stelle fristet. "Es könnte nicht Schaden, dass Tirols Wirtschaft und Politik auch einen Blick durchs Arlbergloch wagt. Vorarlberg ist das Bundesland mit den höchsten Einkommen", so Stingl.

Der GLB-Sprecher erinnert in diesem Zusammenhang ahn seine "Uralt"-Forderung nach einem "Sozialplan für Tirol" um die rote Laterne wieder abzugeben: Mindestlohn von 1.300 Euro für alle Vollarbeitszeitverhältnisse, ein regionalpolitisches Beschäftigungsprogramm und einkommensabhängigen Mieten (in der Stadt Graz bereits umgesetzt) als kaufkraftstärkende Maßnahmen sind für Stingl eine soziale Selbstverständlichkeit.