Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Kein Freibief für Sonntagsöffnung - ein SCHWARZES Märchen

Tirol Zornig äußert sich Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol (GLB) über die neue Tiroler Öffnungszeitenverordnung ab 1. Jänner:
"Während sich die Chefinnen und Chefs sonntags auf den Schipisten vergnügen werden, müssen - vor allem Frauen, oftmals junge Mütter - nun auch in Kössen, Kitzbühel, Kirchberg, Gerlos, Längenfeld, St. Johann und Wildschönau sonntags `Frondienst` hinter der Pudel leisten. Furchtbar, die Gewerkschaft schweigt!" Wirtschaftslandesrat Hannes Bodner Aussage, dass dies kein Freibrief für die Sonntagsöffnung sei ist für Stingl "eines der SCHWARZEN Märchen, die oft in Tirol kursieren". Neben dem, dass die Liste der Tourismusgemeinden und so die Sonntagsöffnung ebenfalls ständig erweitert wird erinnert der Linksgewerkschafter an Minister Bartenstein, der nach Abschluss des Event-Handels-Kollektivvertrages meinte, dass "für diese Legislaturperiode die Debatte um die Ladenöffnungszeiten abgeschlossen und Sonntagsöffnung derzeit kein Ziel sei" sei: "Für mich heißt das, dass der Startschuss für eine Sieben-Tage-Woche im Handel bereits vorbereitet wird", meint abschließend Josef Stingl.