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GLB: EURO-Kollektivvertrag für Kärntner Handel ist ein Skandal

News Als Skandal und einen Kniefall der GPA-DJP, die eigentlich die Interessen der Handelsangestellten vertreten sollte, vor den Interessen der großen Handelsketten, bezeichnet Oliver Jonischkeit, GLB-Bundessekretär im ÖGB, den soeben in Kärnten beschlossenen EURO-Kollektivvertrag. Wie einer Meldung der APA zu entnehmen ist, können dort die Geschäfte vom 7. bis 29. Juni bis 22 Uhr geöffnet werden, samstags bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Wenn der Kärntner ÖGB-Vorsitzende Adam Unterrieder von einer „richtungweisenden Entscheidung“ spricht, lässt das auch für andere Bundesländer das Schlimmste befürchten.

„Auch wenn dieser Kollektivvertrag nur für die EM gilt, ist der von einigen großen Handelsketten geforderten Sonntagsöffnung und der weiteren Ausdehnung der Öffnungszeiten Tür und Tor geöffnet. Auch den liberalen Vorkämpfer dafür, Herrn Zach, der dank der SPÖ im Nationalrat sitzt, wird diese Regelung freuen“, so Jonischkeit vom Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB.