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Machtkämpfe bei FSG und ÖAAB

Tirol "Arme BugglerInnen", so Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), zu den Machtkämpfen innerhalb der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen und innerhalb des Tiroler ÖAAB. "Durch diese undemokratischen Machtspielchen zwischen Reiter und Klotz und zwischen Dinkhauser und Platter treten leider die Interessen der ArbeitnehmerInnen in den Hintergrund." Armut trotz Arbeit ist stark steigend und Armut ist weiblich: "Trotz der Einführung eines 1000-Euro-mindestlohns finden viele Kolleginnen kein Auskommen mit ihrem Einkommen", erklärte vor einigen Tagen die Tiroler FSG-Frauenvorsitzende Sylvia Nagele. "Sehr viele unselbständig beschäftigte Frauen sind in Tirol in den so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen zu finden, auch der Anteil an Teilzeit arbeitenden ist sehr hoch, Tendenz steigend", so die SP-Frauenvorsitzende Gisela Wurm.

"Sie haben recht", so Josef Stingl, "sie haben auch recht, dass wir mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen brauchen. Aber, warum jammern sie nur, warum setzen sie ihre Forderungen nicht um? Immerhin sitzt Kollegin Nagele für die FSG im ÖGB-Vorstand und die Sozialdemokraten haben dort eine große Mehrheit, und Frau Wurm ist für die SPÖ Nationalrätin, und die SPÖ ist immerhin der gößere Regierungspartner."