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Solidarität gegen Lohnkürzungen gefragt

Tirol "Tirol hat einen oberösterreichischen Landeshauptmann und von Oberösterreich nimmt er und sein Vize politische Anleihen. So wollte vor kurzem das Land OÖ mit Änderungskündigungen das Einkommen von über 900 Pflegekräften nach unten nivellieren. Tirol Landesgranden wollen jetzt rund 3.500 Pflegekräften die kollektivvertraglich zugesicherte Erschwerniszulage streichen. Bei bis 140 Euro weniger Gehalt bedeuten eine fast 10prozentige Gehaltskürzung", erklärt Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlicher Linksblock Tirol (GLB). Skandalös dabei die Haltung von "Sozial"politiker Gschwentner (SPÖ):
"Im Wahlkampf verlangt er, die Löhne rauf - aber flott, und in seiner realpolitischen Funktion als Sozial-Landesrat ist er dann flott beim Gehaltskürzen, da er die Erschwerniszulage als keine permanente Zulage sieht", stellt der Stingl fest.

In Oberösterreich konnten die KollegInnen mit konsequenter Haltung, lückenlosen Durchhaltevermögen und der bedingungslosen Unterstützung durch die GPA-DJP OÖ die Änderungskündigungen verhindern. "Erfolgsfaktoren eines Arbeitskampfes, damit Soziales und Gesundheit nicht weiter zu Billiglohnbranche verkommen", so der Linksgewerkschafter.

"Widerstand zahlt sich aus, Solidarität lohnt sich, nur Mut! Was die KollegInnen in Oberösterreich geschafft haben, können die KollegInnen in Tirol ebenfalls erreichen" meint Josef Stingl und fordert von GPA-DJP- und Vida-Tirol ein rasche gemeinsame Widerstandsmaßnahmen ein. Auch vom neuen AK-Präsidenten Erwin Zangerl verlangt er "Außi von der Staudn!"