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GLB gegen rotblaue Koalitionsavancen von Spitzengewerkschaftern

News „Die Spitzenfunktionäre der Gewerkschaft Bau-Holz sollen sich um die Beschäftigten kümmern und nicht die ausländerfeindliche FP umwerben“, meint Oliver Jonischkeit, Bundessekretär der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zu den rotblauen Avancen einiger Gewerkschafter: „Gerade auf den Baustellen arbeiten viele Menschen mit Migrationshintergrund, um die sich die Gewerkschaft Bau-Holz eigentlich in besonderem Maß bemühen muss“, so Jonischkeit. In einem der Leitsätze gewerkschaftlichen Agierens, die der ÖGB für sich selbst beschlossen hat, wird schließlich festgestellt: „Wir sind beispielgebend und zeigen auch durch Aktionismus eine soziale, die Gleichstellung der Frauen fördernde, sowie multikulturelle Haltung. Wir vertreten in Wort und Tat konsequent die Mitgliederinteressen.

Einige Spitzenfunktionäre der Gewerkschaft Bau-Holz interpretieren das wohl auf ihre eigene, ganz besondere Weise und möchten offenbar jene FPÖ, die mit Slogans wie „Daham statt Islam“ wirbt und unter anderem mit Frau Winter, die in Graz gegen den „Kinderschänder Mohammed“ wetterte und jetzt im Nationalrat vertreten ist, ins Koalitionsboot mit der SP holen.

So wird der Salzburger Vorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, Othmar Danninger, mit den Worten zitiert: „Wir werden es mit der FPÖ probieren müssen – ich bin für Rot-Blau. Auch weil wir uns dem Ausländerthema stellen müssen“. Und Josef Muchitsch, Landessekretär der Gewerkschaft Bau-Holz in der Steiermark sowie FSG-Bundesvorsitzender dieser Gewerkschaft, findet überhaupt, „wir (die SPÖ) sind der FPÖ in allen Fragen (!) außer der Asylpolitik viel näher als der ÖVP“.

Damit beschäftigen sich also einige Spitzenfunktionäre der Gewerkschaft, die – wie Josef Muchitsch – im Parlament sitzen: „Der Gewerkschaftliche Linksblock im ÖGB empfiehlt beiden Kollegen, sich mit den eigenen Leitsätzen des ÖGB auseinanderzusetzen und sich in erster Linie um die Interessen der Beschäftigten, um entsprechende Lohnerhöhungen bei Kollektivvertragsabschlüssen und sich um mehr BetriebsrätInnen mit Migrationshintergrund zu bemühen“, so Jonischkeit abschließend.