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Stingl: Name, Datenschutz und Zangerl-Imagewerbung bedenklich

Tirol Information sei wichtig meinte Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol (GLB), der GLB begrüße daher das monatliche Erscheinen des AK-aktuell-Nachfolge-Projekts "Tiroler Arbeiterzeitung". Die erste Nummer der neuen AK-Zeitung lasse aber schlimmes befürchten. "Präsident Erwin Zangerl ist sage und schreibe sieben Mal auf den 12 Seiten abgebildet. Eine von der Kammer finanzierte Wahlkampfpostille der Präsidentenfraktion?" Das hoffe er nicht und verlange daher für die kommenden Ausgaben, dass in der neuen Zeitung alle wahlwerbenden Fraktionen Platz für ihre Positionen und Ziele unzensoriert präsentieren können.

Interessant findet Linksgewerkschafter Stingl den neuen Titel der
Arbeiterkammerzeitung: "Die - ehemalige sozialdemokratische - Arbeiterzeitung lebt so wieder auf, zumindest in Tirol - bleibt nur zu hoffen, dass der Markenschutz nicht verletzt wurde und den Kammermitgliedern nach dem Hirner-Entlassungsstreit nicht ein zusätzlich kostenintensiver Markenrechtsstreit aufgebürdet wird!"

Datenschutzbedenklich befindet Stingl den Versand der neuen Zeitung durch die Moser Holding: So bekomme ein Medienkonzern monatlich alle relevanten Adressdaten aller Tiroler ArbeitnehmerInnen: "Wer garantiert, dass diese dann nicht - natürlich widerrechtlich - für Werbeaktionen der Tiroler Tageszeitung, des Liferadio oder diverser Monatsmagazine missbraucht.