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Stingl: "Doppel-Spiel bei Hypo und Land Tirol"

Tirol „Mit der rechten Hand krallen sie sich einen kräftigen Staatszuschuss, mit der linken finanzieren sie damit die Umbenennung des Tivoli-Stadions in Hypo-Arena“, erklärt Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) zu den Sponsorplänen von Hypo Tirol. Da der Hypo-Eigentümer, das Land Tirol, finanziellen Hilfe zur Eigenkapitalstärkung verweigert, ist die Hypo-Tirol auf Staatshilfe angewiesen, was jährlich 8 Millionen Euro an Zinsen kostet. „So werden die SteuerzahlerInnen eins zu eins zur Staatshilfe, zur Zinsenlast und für die Bezahlung der Sponsorring-Tätigkeiten der Hypo verdonnert“, feixt Stingl giftig.

Ans Land gerichtet meint der Linksgewerkschafter, dass so, sehr deutlich werde, in welche Richtung die Politik des neuen Landeshauptmannes gehe. „Bei der Hypo-Tirol sind für das Land die jährlich 8 Millionen Mehrkosten an Zinsen kein Problem, beim Regress bei den zur Kosten stationären Pflege kann sich das Land angeblich den jährlich 700.000 Euro-Ausfall für die Abschaffung des PartnerInnenregress nicht leisten“, vergleicht Josef Stingl abschließend zwei Landesentscheidungen.