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GLB kandidiert in Vorarlberg und Tirol bei der AK-Wahl

Tirol Die KollegInnen des Gewerkschaftlichen Linksblock der westlichsten Bundesländer – die eine engere politische Zusammenarbeit vereinbart haben – haben am 20. November 2008 ihre AK-Wahl-Wahlvorschläge eingebracht. In Vorarlberg wurde der Wahlvorschlag mit dem 57-jährigen deutschen Spitzenkandidaten Axel Nimtz von 327 Unterstützungserklärungen und in Tirol mit dem 48-jährigen Koch Josef Stingl mit 376 Unterstützungserklärungen (jeweils 300 notwendig) eingereicht. Die AK-Wahl ist in Vorarlberg vom 25. Jänner bis 5. Februar und in Tirol von 2. März bis 13. März 2009 durchgeführt. Nimtz und Stingl danken HelferInnen und UnterstützerInnen für die Absicherung der Wahl. Axel Nimtz fordert die Rechte der Beschäftigten nicht zu bestatten: „Da immer mehr nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, fordert der GLB die amtliche Preisregelung für Grundnahrungsmittel, Wohnen und Energie.“ Er unterstützt AK-Präsident Hämmerle, der feststellt, Einmalzahlungen anstelle nachhaltiger Lohnerhöhung für die AK nicht akzeptabel sind, es brauche Lohnerhöhungen deutlich über vier Prozent. Zum Wahlziel befragt meinte er, dass der GLB unter dem Motto „Damit man draußen weiß, was drinnen vorgeht“ mit KollegInnen, die keine Multifunktionäre sind, kandidiere, die sich keiner „Sozialpartnerschaft“, sondern ausschließlich den Beschäftigten und damit den AK-Mitgliedern verpflichtet fühlen. Deren Interessen möchten sie auch in die Vorarlberger AK einbringen.

Der Tiroler Spitzenkandidat Josef Stingl schlagt in eine ähnliche Kerbe. Für ihn sind die „Postkrise“ ein klassisches Beispiel verkehrter Wirtschaftspolitik Österreich: "Filetieren, ausgliedern, privatisieren, liberalisieren, und zerschlagen. Gewinne werden so privatisiert, Verluste vergesellschaftet!“ Er meinte aufs Wahlziel angesprochen: „Der GLB bringt in Tirol immer wieder aktuelle Anliegen der Arbeitswelt zur Sprache. Trotz fehlender Kammerfunktion ist es uns gelungen die AK mit einem Initiativantrag gegen die Privatisierung des Gesundheitswesen aktiv werden zu lassen und ein Tiroler Volksbegehren gegen den Regress bei der Tiroler Grundsicherung durchzusetzen. Angehörige von stationären Pflegebedürftigen sind dadurch ab 1. Jänner 2009 von der Regresspflicht für die Pflegekosten befreit. Das heißt schon ohne Kammerrat ist es uns gelungen Tages- und Sachpolitik mitzugestalten Vieles mehr wäre möglich, wenn wir in den Gebietskörperschaften der AK vertreten wären. Und das wollen wir bei der AK-Wahl erreichen!“ Er kündigt auch Aktionen gegen die Postamtsschließungen und PostlerInnenkündigungen an.