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Freidtod Margreiters nur Spitze des Eisbergs?

Tirol „Hundertprozentige Aufklärung“ verlangt Josef Stingl, GLB-Spitzenkandidat bei der AK-Wahl, nach den fragwürdigen Umständen zum Freitod des Anästhesisten Josef „Joe“ Margreiter. „Dabei geht’s nicht nur um den Verteilungsschlüssel der Privathonorare von drei Millionen Euro des Leiters der Anästhesie und Intensivmedizin Karl Lindner, sondern auch um Fragen wie:
- Wurde Josef Margreiter durch Mobbing seitens Lindners zum Selbstmord getrieben?
- Wenn schon die Ärzte nur knapp an den an den Privathonoraren beteiligt wurden, wie sieht es dann mit dem Pflegepersonal aus?
- Wie hoch sind die Privathonorare insgesamt, wenn schon die Einnahmen der Anästhesie bei drei Millionen Euro liegen?
- Werden Lindner & Co für die Benutzung der landeseigenen Klinikeinrichtungen die Kosten verrechnet?“ Diese Fragen dürfen nicht nur klinikintern abgehandelt werden. Stingl verlangt vom Eigentümer – dem Land Tirol – entsprechende Schritte, noch dazu wo laut aktueller Medienberichte auch im Krankenhaus Hall die Verrechnung der Privathonorare im Argen liegen soll. Der Linksgewerkschafter befürchtet, dass selbst dies nur die Spitze eines Eisberges sei und es bei den anderen Landeskliniken nicht besser aussehe und erwarte von Gesundheitslandesrat Tilg und Landehauptmann Platter rasche transparente Aufklärung.