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Nulltarif statt PendlerInnen-Nepp

Tirol „Vor kurzem wurden die Jahreskarten für PendlerInnen, die weiter als 20 Kilometer zur Arbeit haben, vom Land Tirol ermäßigt. Ab 1. Februar will sich der Verkehrsverbund Tirol (VVT`diese Ermäßigung´ von ihren StammkundInnen durch eine 32-prozentige Erhöhung aller Wochen-, Monats- und Jahreskarten seinen Säckel zuführen“, kommentiert Josef Stingl, Spitzenkandidat des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) die angekündigten Tariferhöhungen beim VVT. Nachdem die Tiroler ArbeitnehmerInnen bei den Einkommen an letzter Stelle lägen, die Wohnkosten die höchsten Österreichs seien und jetzt die verkehrte Finanzwirtschaft mit Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit büßen würden, verlangt der GLB-Spitzenkandidat Stingl einen Nulltarif für PendlerInnen. Dieser sei durch eine Nahverkehrsabgabe der UnternehmerInnen anteilig ihrer Beschäftigten zu finanzieren. „Die ArbeitnehmerInnen opfern nämlich ohnehin schon ihre Freizeit für den Weg von und zur Arbeit“, meint Stingl abschließend.