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Fehlende Lehrstellen, steigende Arbeitslosigkeit

Tirol „Tirol – wandelt zum Land der Negativrekorde“, äußert sich der AK-Wahl-Spitzenkandidat Josef Stingl des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) zur aktuellen AMS-Statistik. „Im Dezember ist bei uns die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich gestiegen, im Jänner ebenfalls!“. Während bundesweit die AMS-Statistik ein Arbeitslosen-Plus von 12,2 Prozent zum Vorjahres-Vergleichszeitraum ausweist, nahm im gleichen Zeitraum die Arbeitslosigkeit in Tirol um 17,5 Prozent an. „Besonders katastrophal“ bezeichnet Stingl die Arbeitslosendaten für junge Menschen – Plus 32,2 Prozent bei den 15 bis 19-Jährigen und Plus 24,5 Prozent bei den 20 bis 24-Jährigen. „Wird diese Politik fortgeschrieben, wird der Jugend jede Perspektive für die Zukunft genommen. Mit dem Bildungsabbau, fehlenden Lehrstellenangebot und überdimensional steigenden Arbeitslosigkeit werden noch mehr Jugendliche zu Komatrinken und Drogenmissbrauch getrieben!“.

„Sofortiger Stopp dieser fatalen Wirtschaftspolitik und Perspektiven schaffen durch Chancengleichheit“, verlangt der GLB-Spitzenkandidat Josef Stingl als Gegenmaßnahme. Gesamtschule für alle 10 bis 15-Jährigen, Berufsausbildungsreform mit von den Unternehmen finanzierten überbetrieblichen Ausbildungsstätten und Arbeitszeitverkürzung zur Neuverteilung der Arbeit auf mehr Menschen und das bei vollem Lohn seien für ihm keine frommen Wünsche an das Christkind, sondern gut investierte Zukunftssicherung für die Jugend.