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Gurgisers Swarovski-Haltung ist schäbig

Tirol „Eines AK-Vorstand unwürdig“, bezeichnet der AK-Wahl-Spitzenkandidat Josef Stingl des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) die Haltung LA Fritz Gurgisers zur Kündigungswelle bei Swarovski Wattens. „Nach der Forderung der Nulllohnrunde, jetzt auch noch Swarovskis Profitsicherungsflurbereinigung durch Auslagerung, Kündigungen und landessubventionierte Arbeitsstiftung zu verteidigen ist für einen ArbeitnehmerInnenvertreter einfach nur schäbig.“ Für seine Kritik zu hoher Lohn- und Lohnnebenkostensektor disqualifiziert sich Gurgiser dann gänzlich als ArbeitnehmerInnenvertreter. „Er soll bei der AK den Hut nehmen und zur Industiellenvereinigung übersiedeln, von dort sind wir solche Aussagen ja gewohnt“, so Josef Stingl. Ein Blick in die Armutsstudie des Sozialminsterium würde dem Gurgiser nicht schaden - er würde bemerken, dass in Österreich Arbeit noch lange nicht von Armut befreit. „Und die Lohnnebenkosten, das sind unsere Sozialleistungen, welche will Gurgiser beseitigen, die unternehmerseitigen Sozialversicherungsabgaben, denn Urlaubsanspruch, die Feiertage oder gar die Kranken- und Unfallabsicherung?“

An den AAB-Spitzenkandidaten Erwin Zangerl richtet Stingl abschließend die Frage: „Welche Konsequenz haben Gurgisers arbeitnehmerfeindliche Aussagen bei der bevorstehenden Wahl, oder liegt er damit innerhalb der politischen Linie des ÖAAB?“