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Was ist eine „verlorene Stimme“?

OÖ Von Karin Antlanger, BR-Vorsitzende EXIT-sozial Linz, GLB-Spitzenkandidatin bei der AK-Wahl 2009

Wenn sie mit inhaltlichen Argumente nicht punkten können, dann bedienen sich manche FunktionärInnen der sozialdemokratische Mehrheitsfraktion gerne eines altbewährten Totschlag-Arguments indem sie verkünden: eine Stimme für den GLB sei eine verlorene Stimme, weil der GLB a) zu klein sei, um etwas bewegen zu können und/oder b) eh kein Mandat erreichen könne. Beides voll daneben, denn
a) ist die große Mehrheitsfraktion extrem unbeweglich und braucht immer wieder einen Anstoß von außen und vor allem Druck von links und
b) kann der GLB locker in der AK-Vollversammlung vertreten sein, wenn nur ein Bruchteil der sich links wähnenden WählerInnen auch tatsächlich links wählten. Die Zeiten sind danach.

Eine verlorene Stimme ist erfahrungsgemäß eine Stimme für die große, satte und unbewegliche Mehrheit bzw. für Gruppen, die sowieso abgesichert in der AK vertreten sind.

Ebenso ist eine nicht abgegebene Stimme eine verlorene Stimme. Stimmen für linke GewerkschafterInnen als „verlorene Stimmen“ zu denunzieren, beweist nur, wie sehr sich die Sozialdemokratie vor linken, regierungskritischen Inhalten fürchtet.

Daher gilt für diese AK-Wahl: Die Angst der Sozialdemokratie vor linker Opposition ist berechtigt. Du darfst!