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Der GLB zum Internationalen Frauentag am 8. März

Wien Alle Jahre wieder kommt der 8. März und damit die Forderungen nach Gleichberechtigung der Frauen – alle Jahre wieder scheinen diese tags darauf wieder vergessen. Der Sozialbericht der Regierung zeigt, dass die Lohnschere zwischen Männern und Frauen immer weiter auseinander geht: Frauen verdienen nur 67 Prozent des „Männereinkommens“

Nach wie vor sind Frauen vor allem in Niedriglohnbranchen, z.B. im Handel, beschäftigt

Nach wie vor verdienen Frauen bei Ganztagsjobs durchschnittlich 34 Prozent weniger als Männer, ihre Aufstiegschancen sind wesentlich geringer

Gerade bei Frauen ist atypische Arbeit normal geworden – die Teilzeitquote ist von 1995 bis 2006 von 26,8 Prozent auf 40,2 Prozent gestiegen

Im Dezember 2008 gab es fast 300.000 geringfügig Beschäftigte, davon sind 2/3 Frauen

Gerade Frauen sind daher besonders gefährdet, in die Armutsfalle zu geraten

Geringfügige Beschäftigung und Teilzeitarbeit bedeutet Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich

Stattdessen fordert der Gewerkschaftliche Linksblock die sofortige Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden mit vollem Lohnausgleich

Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde

Der Gewerkschaftliche Linksblock kandidiert bei den AK-Wahlen vom 5.-18. Mai in Wien, damit die Gleichberechtigung der Frau nicht nur am 8. März ein Thema ist.

Text eines vom GLB-Wien verteilten Flugblattes zum Internationalen Frauentag 2009