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In Tirol kein Platz für Linke?

Tirol Mit einem Dank an die Wählerinnen und Wähler meldet sich der Tiroler AK-Wahlspitzenkandidat des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) mit seiner ersten Wahleinschätzung zu Wort. Zum Ausgang der Wahl meinte er, dass das historische Tief der Sozialdemokratie, die Stimmenverluste der Grünen und das auf niedrigem Niveau stagnierende Wahlergebnis (2009: 790 Stimmen, 2004: 769 Stimmen) seiner Liste fast den Schluss aufkommen ließe, dass in Tirol links kein Platz da sei. Dagegen zu halten sei aber, dass die Mehrheitsfraktion rund um Erwin Zangerl, dem er zum Wahlerfolg gratuliere, gerade mit sogenannten linken Themen wie Mindestlohn, Erhöhung des Arbeitslosengeldes oder Mietzinsobergrenzen punkten konnte.

Stingl weiters: „In den nächsten Wochen und Monaten wird es sich zeigen, ob FCG und ÖAAB ihre Wahlversprechungen ernst meinten und ihre Forderungen mit konkreten Zielvorgaben und Umsetzungsstrategien Fleisch geben.“ Er befürchte aber, dass Präsident Zangerl wie sein Vorgänger Fritz Dinkhauser in der Öffentlichkeit lautstark gegen Arbeitslosigkeit, Mieten, Kurzarbeit und Armut wettern wird, um danach in den Parteigremien still und leise den Rahmenbedingungen dafür zuzustimmen!