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Wollsdorf-Leder: Arbeiter sollen für Krise des Kapitalismus zahlen

Steiermark „Nach der Kurzarbeitswelle in der Autozulieferindustrie kommt es zu einer Welle von Kündigungen. Anscheinend sollen die Arbeiterinnen und Arbeiter für die kapitalistische Krise und eine verfehlte Firmenpolitik zahlen“. Das sagte der steirische GLB-AK-Rat Peter Scherz zu Meldungen über Kündigungen bei der oststeirischen Firma Wollsdorf Leder. Dort werden 76 von 720 Beschäftigten gekündigt, mit weiteren 51 Mitarbeitern wird eine Aussetzungsvereinbarung getroffen. Bereits Ende Jänner dieses Jahres war die gesamte Belegschaft auf Kurzarbeit gegangen.

Ein tödlicher Arbeitsunfall im Jahr 2006 hatte ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen bei Wollsdorf Leder geworfen. Die „Steirische Volksstimme“ berichtet darüber in ihrer aktuellen Ausgabe.