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Fritz-Anerkennung für Hobek

Wien Auch das Wirtschaftsmagazin „trend“ berichtete in der Nummer 3 (März 2009) über die Situation bei der Post und die Scheingefechte zwischen FSG und FCG. Dabei kam auch GLB-Vertreter Robert Hobek zu Wort. Hier ein Auszug:
„Ein Streik“, so Fritz, „ist für die Gewerkschaft das Einfachste überhaupt. Den Leuten eine positive Lösung am Ende zu bieten, die ihnen wirklich etwas bringt, ist viel schwieriger.“ Viele Postler sind da offenbar anderer Ansicht. Durch die Abschiebung in so genannte Jobcenter, willkürliche Versetzungen und die Ankündigung der jüngsten Sparpläne mürbe gemacht, plädieren laut einer internen Umfrage der Christgewerkschafter 93 Prozent von ihnen für Kampfmaßnahmen.

„Die Leute sind frustriert und wollen sich nicht mehr durch immer neue Verhandlungen beschwichtigen lassen“, sagt auch Robert Hobek, Personalvertreter in Wien-Liesing. „Bei den Streikaktionen im Dezember sind viele, die vorher bereits aus der Gewerkschaft ausgetreten sind, wieder eingetreten. Aber leider hat sich die Gewerkschaftsführung beschwichtigen lassen und das eigentliche Übel, nämlich die Liberalisierung im Jahr 2011, wieder einmal ausgeklammert.“

Hobek ist nicht irgendein Gewerkschaftsfunktionär, sondern deklarierter Kommunist und Vertreter des Gewerkschaftlichen Linksblocks. Bei den Personalvertretungswahlen im Jahr 2002 war er ausgerechnet im Stammbezirk von Gewerkschaftsboss Fritz angetreten und hatte dort auf Anhieb vier von fünf Mandaten abgeräumt. Vier Jahre später kassierte er auch noch das letzte verbliebene FSG-Mandat von den Roten. „Die Leute wählen den Herrn Hobek, weil er ehrlich für sie arbeitet“, meint Fritz anerkennend.