"Nun gilt es weiter aktiv zu bleiben", so Robert Hobek, Spitzenkandidat des GLB für die AK-Wahl in Wien, in einer ersten Reaktion auf die sehr gut besuchte Demonstration von fünf Gewerkschaften in Wien.
Hobek weiters: "Das Lamento vieler Redner über faire Löhne und dass die Arbeitgeber nicht verhandeln wollen, brachte mich fast zum Weinen. Wer auf die Arbeitgeber hofft, der hat rein gar nichts begriffen. Weder Null-Lohnrunden noch Lohnabschlüsse in Höhe der Inflationsrate sind akzeptabel.

Es braucht eine offensive Lohnpolitik, die auch die kräftigen Produktivitätssteigerungen der letzten Jahre berücksichtigt. Dadurch wird die Massenkaufkraft gestärkt und der Wirtschaftskrise entgegen gewirkt. Und es braucht einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde und eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich."

Günther Hopfgartner, Spitzenkandidat der Liste "KPÖ-Europäische Linke" zur EU-Wahl, ergänzt: "Die Lohnquote, dies zeigen die Statistiken ganz eindeutig, sinkt in Österreich seit Jahrzehnten. Österreich ist bei der Besteuerung von Vermögen OECD-Schlußlicht - daher braucht es jetzt, in Österreich und in Europa, wesentlich höhere Steuern auf Vermögen, europaweite Steuern auf Finanztransaktionen und die Vergesellschaftung des Finanzsektors."