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PV-Wahlen im öffentlichen Dienst

GÖD Die politische Rechtsentwicklung setzte sich auch bei den Personalvertretungswahlen im öffentlichen Dienst am 25. und 26. November 2009 fort, die deutliche Stimmen- und Mandatsgewinne von ÖAAB/FCG und AUF sowie Verluste von FSG und UG brachten. Von den 233.422 Wahlberechtigten (2004: 234.444) wurden 188.961 Stimmen (194.364) abgegeben, davon waren 7.555 Stimmen (9.115) ungültig. Von den 181.406 gültigen Stimmen (185.249) entfielen auf den ÖAAB/FCG 101.303 Stimmen (92.945) bzw. 55,84 Prozent (50,17) und damit 193 Mandate (172), auf die FSG 52.022 Stimmen (64.174) bzw. 28,68 Prozent (34,64) und 86 Mandate (109), auf die UG 14.821 Stimmen (17.814) bzw. 8,17 Prozent (9,62) und 13 Mandate (20), auf die AUF 10.312 Stimmen (6.720) bzw. 5,68 Prozent (3,63) und acht Mandate (vier) sowie auf Sonstige Listen 2.948 Stimmen (3.596) bzw. 1,63 Prozent (4,26) und 26 Mandate (25).

Der ÖAAB/FCG konnte seine Mehrheit in den Berufsgruppen Oberste Organe, Verwaltung, PflichtschullehrerInnen, LandwirtschaftslehrerInnen und BundeslehrerInnen ausbauen, die FSG hat nur mehr in der Berufsgruppe Exekutive eine (relative) Mehrheit. Bei den BundeslehrerInnen ist die UG trotz Verlusten weiterhin zweitstärkste Fraktion. Die AUF steigerte sich bei der Exekutive auf über ein Fünftel der Stimmen. Der GLB kandidierte nur bei der Justizwache in Graz, wo ein Dienststellenmandat (bisher zwei) behauptet werden konnte.