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Weitere Einsparungen der Post in Wien geplant

News Während schon allein der Umwelt zuliebe der öffentliche Verkehr forciert werden soll, möchte die Post in Wien diesen bei der Zustellung künftig nicht mehr nützen. Daher sollen nun ca. 170 Mopeds gekauft werden bzw. dürfen auch Fahrräder verwendet werden. Vier Wiener Bezirke wurden für die erste Phase der Umstellung dafür ausgewählt. Die dadurch erhöhte Unfallgefahr scheint das Management nicht zu beeindrucken. Ihm scheint es auch in erster Linie nicht um zufriedene Kundinnen und Kunden gehen, sondern ausschließlich um Personalabbau und Einsparungen. Bereits jetzt kommt es in Vorarlberg zu Problemen bei der Zustellung, fällt diese immer wieder für einige Tage aus, weshalb sich der Betriebsratsvorsitzende der Post AG Vorarlberg erst vor kurzem an die Medien gewendet hat.

Nicht nur dort, auch in Wien gibt es große Unzufriedenheit mit dem neuen Kollektivvertrag und dem dort festgelegten Einstiegsgehalt von 1.235 Euro brutto: „Der Gewerkschaftliche Linksblock tritt dafür ein, dass nach wie vor der öffentliche Verkehr für die Zustellung verwendet werden darf und diese Kosten vom Unternehmen getragen werden“, so der Wiener GLB-Arbeiterkammerrat Robert Hobek.

„Wir verlangen nach wie vor den verfassungsmäßigen Schutz des öffentlichen Eigentums und damit auch der Post. Wir werden uns auch 2010 für die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und für einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde einsetzen“, so Robert Hobek, der vom Nationalrat die sofortige Rücknahme des Postmarkgesetzes fordert.