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Anerkennung und Wertschätzung auch im Geldbörsel

OÖ Liebe Kolleginnen und Kollegen, stellvertretend für die ca. 2000 oberösterreichischen und Salzburger Angestellten der Diakonie Österreichs möchte ich euch herzlich grüßen. Auch wir stehen voll hinter den Forderungen der Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich, da sie auch uns betreffen. Der Arbeitgeberverband der Diakonie war vorgestern nicht bereit, mit uns weiter zu verhandeln. Im Raum stehen also immer noch Nulllohnrunden für die Bundesländer Kärnten und Salzburg und eine Anhebung der Gehälter um ein Prozent in den anderen Bundesländern. Also unterstes Level – und eine Zersplitterung der Beschäftigten innerhalb der Diakonie. Das wollen und werden wir uns nicht gefallen lassen!

Wir solidarisieren uns mit euch, da wir wissen, dass der Abschluss des BAGS-KV und die damit verbundenen Gehaltserhöhungen maßgeblich für eine Einigung zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverband der Diakonie sind. Wir werden uns mit einem Minimum nicht abgeben. Wir fordern Anerkennung und Wertschätzung der sozialen Arbeit, egal ob im privaten oder im kirchlichen Bereich – und das nicht nur verbal oder auf dem Papier, sondern auch in unserem Geldbörsel!

In einem Logo der Diakonie ist folgender starker Satz zu lesen: „Diakonie ist Nächstenliebe in unserer Zeit.“ Wenn wir von unserer Zeit sprechen, so gehören für mich unbedingt auch die soziale Zukunftssicherung, sowohl der Klientinnen und Klienten, als auch der Beschäftigten und ganz besonders die Solidarität dazu. Danke!

Rede von BRV Heike Fischer (GLB), Zentrum Spattstraße Linz, bei der Kundgebung zu den BAGS-Kollektivvertragsverhandlungen am 14. Jänner 2010 in Linz.