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29.September: Internationaler Aktionstag gegen die kapitalistischen Krisen

International BELASTUNGS-PAKETE STOPPEN!

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) hat für 29.September zu einem internationalen Aktionstag gegen die kapitalistischen Krisen aufgerufen.
Auch das Europäische Sozialforum, welches vom 1.-4.Juli in Istanbul stattfand, rief zu gemeinsamen Aktionen mit den Gewerkschaften auf und mobilisiert von Spanien bis Russland und der Ukraine. In Spanien und Griechenland sind Generalstreiks angesetzt, ev. kommt es zu einem Generalstreik in Frankreich. In Großbritannien gibt es breit angelegte Aktionen gegen die "Sparpolitik" der konservativen Regierung. In Brüssel wird es eine Massendemonstration geben, an der rund 100 000 TeilnehmerInnen erwartet werden. In allen europäischen Ländern kommt es zu Mobilisierungen.
Die Perspektive eines gesamteuropäischen Generalstreiks wird so immer konkreter.

Anstatt auch in Österreich einen Streik oder zumindest eine Großdemonstration zu organisieren, wird der ÖGB nur in Brüssel mit 100 TeilnehmerInnen vertreten sein und stellt es den Einzelgewerkschaften frei mehr zu tun. Das ist sicher zu wenig!

Der 29.September ist ein ZENTRALER Termin. Über Landesgrenzen hinweg wird gegen die Profitlogik des Kapitals Widerstand geleistet - in Zeiten in denen Rassismus und Rechtsextremismus mächtig ins Kraut schießen notwendiger denn je! Umso notwendiger ist es, dass auch in Österreich -trotz der Passivität des ÖGB- am 29. September ein starkes Zeichen gesetzt wird. Komitees von GewerkschafterInnen und Mitgliedern von Bewegungen haben in mehreren Städten die Mobilisierung in Angriff genommen.

Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Krisen des Kapitalismus sind systembedingt. Weder wird durch "mehr Markt" der Klimawandel gestoppt, noch entsteht durch undifferenziertes "Wachstum" mehr Beschäftigung. Vielmehr geht es um konkrete Schritte, die durch Mobilisierungen dem Kapital abgerungen werden müssen.": SYSTEMWECHSEL STATT KLIMAWANDEL".

In Österreich plant die Regierung nach den anstehenden Wahlen ein Belastungspaket in "bisher nicht gekanntem Ausmaß" (Finanzminister Pröll).
Wir hingegen sagen: Die arbeitenden Menschen, die Arbeitslosen und PensionistInnen sind nicht für die Krisen verantwortlich! WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE und fordern:

- Sozialisierung der Banken unter demokratischer Kontrolle " von unten "
- Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich- 35 Stunden JETZT!
- sinnvolle ökologische Investitionen: wie den Ausbau des öffentlichen Verkehrssystems
- weg mit den fremdenfeindlichen Gesetzen!
- Schluß mit den schikanösen Bestimmungen für Arbeitslose
- breite gewerkschaftliche Kampfmaßmaßnahmen bis hin zum Streik- wie 2003 gegen die Pensions"reform"
- keinerlei Zustimmung zum Belastungspaket durch NationalrätInnen, die ÖGB-Mitglieder sind

AKTIONSKOMITEE FÜR DEN 29.SEPTEMBER