Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

"Kick gegen das Fremden-Unrechtspaket"

Tirol "Sport verbindet“, „Sport bringt uns näher zusammen“, „Sport baut kulturelle, sprachliche Barrieren und Vorbehalte ab“......in diesem Sinne startete in Tirol der Demokratische EmigrantInnenverein das Projekt „Integration durch Sport“.

Im Rahmen des Projekts wurden mit Unterstützung des ASKÖ, der Grünen, der SPÖ, der Plattform Bleiberecht, der ATIGF, sowie dem Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) zwei Fußballturniere mit dem Mottto „Kick gegen den Fremdunrechtspaket“ veranstaltet.
Beim Hallen-Fußballturnier in Wörgl nahmen acht Fußballteams teil, die von rund 100 ZuschauerInnen unterstützt wurden. Den ersten Platz belegte die Mannschaft „Adana Demirspor“ mit türkischen, kurdischen, albanischen und österreichischen MitspielerInnen. Den zweiten Platz errang die Kufsteiner Mannschaft „FC Istanbulls mit hauptsächlich muslimischen TürkInnen bestand. Platz 3 ging an die Wörgler ATIGF-Vereinsmannschaft mit de Teambezeichnung „Gleiche Rechte für alle“. Das Wörgler Turnier stand im Schatten des traurigen Verlustes von Ahmet Harmanci, der zwei Wochen vor dem Turnier verstorben ist.

Beim Kleinfeld-Fußballturnier in Innsbruck waren gleich 9 Teams gemeldet. An dem fußballerischen Sportsonntag beteiligten sich auch die Flüchtlingsteams Payom Afghanistan und FC Vahdat, sowie je eines aus den Tiroler Flüchtlingsheimen „Sonneninsel“ in Imst und „GH Neuwirt“ in Götzens. Unter dem Namen „No Nation No Borde No Deportationes“ stellten die Plattform Bleiberecht und der Demokratische EmigrantInnenverein ein gemeinsames Solidaritätsteam für Lamin auf die Beine gestellt. Dieses Team bekam auch den Ehrenpokal für das Fairplay.

Der Gewinner des Turniers war das Team „Kurdistan“, mit kurdischen, arabischen und ägyptischen TeampielerInnen KurdInnen, AraberInnen und ÄgypterInnen. Für die insgesamt 450 anwesenden Frauen und Männer, Kinder und Jugendlichen gab es neben dem Fußballspiel auch ein Grillfest mit kurdischen und türkischen Spezialitäten. Die vom Turniernenngeld befreiten Flüchtlings- und AsylantInnen-TeamplayerInnen konnten sich auch kostenlos verköstigen.