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ÖBB Infra: FSG beschönigt

Wien Vom 28. bis 30. Juni 2011 wurde der Betriebsrat von ÖBB Infra neu gewählt. Die FSG nimmt das Ergebnis (FSGvida 11.589 Stimmen/92,65 Prozent, UGvida 238 Stimmen/1,9 Prozent, FCG 72 Stimmen/0,58 Prozent, GLBvida 67 Stimmen/0,54 Prozent, Sonstige/Namenslisten 543 Stimmen/4,34 Prozent) zum Anlass für eine völlig unangebrachte Jubelmeldung. Der neue Mehrheitsrekord der FSG ist bei einer Wahlbeteiligung von 73,73 Prozent bei einem FSG-dominierten durchorganisierten Betrieb ein historisches Tief. Das Management wird es freuen, dass ein Viertel der MitarbeiterInnen dem Betriebsrat eine starke Vertretung nicht zutraut. Geradezu beängstigend sind zudem 5,3 Prozent ungültige Stimmen als Ausdruck der Unzufriedenheit mit der Arbeit des übermächtigen FSG-Betriebsrats.

Beim ÖBB Infrastruktur AG Verschub Region Ost stellten sich Thomas Straschitz und Franz Pavlovsky als GLB-Kandidaten der Betriebsratswahl. Ihre 34 erreichten Stimmen reichten zwar nicht für den Einzug in den Betriebsrat zeigen aber das die Zufriedenheit der Belegschaft enden wollend ist. Dass rund zweihundert MitarbeiterInnen es nicht für nötig befunden haben ihre Stimme bei dieser für die Belegschaft wichtige Wahl abzugeben zeigt von Resignation.