GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)

GLB/Gdg-KMSfB: Gehaltsforderung 2012

GdG-KMSfB In einem Brief an das Präsidium der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten legte der GLB-GdG seine Forderungen zu den Gehaltsverhandlungen für 2012 dar:

An das
Präsidium der GdG/KMSfB
Maria Theresienstrasse 11
1090 Wien

Wien, 13.10.2011

Sehr geehrtes Präsidium! Werte Kolleginnen und Kollegen!

Die in nächster Zeit beginnenden Gehaltsverhandlungen für die öffentlich Bediensteten haben auch wir zum Anlass genommen, einige Überlegungen anzustellen und einen Vorsehlag. basierend auf den uns zur Verfügung stehenden Wirtschaftsdalen, auszuarbeiten.

Nachdem die Reallohnverluste der letzten Jahre nicht mehr aufzuholen sind, die Erhöhung der Energiepreise jetzt zum Tragen kommt, eine neuerliche Erhöhung schon durchgeführt wurde und ein massiver Preisanstieg in allen Bereichen des täglichen Lebens mehr als deutlich spürbar ist, finden wir es gerechtfertigt bei den Gehaltsverhandlungen für 2012 spürbare Erhöhnung der Bezüge, Zulagen und Nebengebühren, sowie einen Sockelbelrag von 350 Euro zu fordern, der das Auseinanderklaffen zwischen niedrigen und hohen Bezügen relativieren soll.

Deshalb wurde folgende Position beschlossen:

6,65 Prozent Erhöhung auf Gehalt, Zulagen und Nebengebühren Sockelbetrag: 350 Euro Wirksamkeitsbeginn: 1. Jänner 2012 Laufzeit: 12 Monate Kein Stillhalteabkommen

Die geforderten 5,5 Prozent der Metaller sind netto nicht einmal 3 Prozent. Selbst wenn man der offiziellen Inflationsrate Glauben schenken will, würde 5,5 Prozent „Lohnerhöhung“ wieder nur einen Nettoreallohnverlust bedeuten.

Wir ersuchen daher das Präsidium, den Zentralvorstand der GdG. diese unsere Vorschläge bei der Erstellung der Gehaltsforderung 2012 zu berücksichtigen und somit einen sozialen und gerechten Gehaltsabschluss für unsere Bediensteten zu erreichen.

Mit gewerkschaftlichen Grüssen
f. d. GLB/GdG
Roman Böhm-Raffay
Vorsitzender GLB/GdG-KMSfB




Weiterführende Links