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Buchtipp: Schreib! Arbeiter!

Geschichte Die Literatur der Arbeitswelt war in ab den 1960er Jahren eine breite Bewegung, die nicht nur viele SchriftstellerInnen zur Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt bewegte, sondern auch einfache ArbeiterInnen oder Angestellte bewog selbst zur Feder zu greifen.

Einer von ihnen war der steirische Arbeiter Erich Zwirner (1928-2003), der sich 1978 am Literaturwettbewerb „Geschichten aus der Arbeitswelt“ der steirischen Arbeiterkammer beteiligte und in den folgenden Jahren mit einer Reihe von Geschichten seine Erfahrungen zu Papier brachte und dafür mit weiteren Preisen ausgezeichnet wurde. Die Werkstatt Wien des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt würdigte Zwirner 2011 mit einer Broschüre in der (auszugsweise) seine wichtigsten Arbeiten dokumentiert werden. Besonders eindrucksvoll die Kurzgeschichte „Tod in der Nacht“. In einer Diplomarbeit hat Barbara Magg 1991 Zwirners Leben und literarisches Wirken dargestellt. Werner Lang, selbst wie Zwirner Werksarbeiter der damaligen VEW Mürzzuschlag-Hönigsberg schreibt, dass Zwirner zu jenen kritischen und realistischen Schriftstellern gehörte, die „auf ihre Weise, realistisch und aus der Sicht der Arbeiter , die herrschenden sozialen Beziehungen“ darstellte.

Erich Zwirner, Schreib! Arbeiter!, edition tarantella, Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, Werkstatt Wien, 2011