GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)

Gehaltsverhandlungen 2012

GdG-KMSfBBetrifft nur Altbedienstete: Ab 1. Februar 2012 werden die Löhne und Gehälter um 2,56 Prozent und um einen schemawirksamen Fixbetrag von 11,10 Euro erhöht.

Die Erhöhungen sind nach Einkommen (Gehalt plus allgemeiner Dienstzulage) gestaffelt:
- 1.500 Euro ergibt einen Zuwachs von 3,3 Prozent
- 2.000 Euro ergibt einen Zuwachs von 3,12 Prozent
- 2.800 Euro ergibt einen Zuwachs von 2,96 Prozent
- 4.000 Euro ergibt einen Zuwachs von 2,84 Prozent
Nebengebühren und Zulagen werden um 2,95 Prozent angehoben.

Der GLB – Vorsitzende Kollege Roman Böhm-Raffay stellte klar, dass dieser Abschluss ein Armutszeugnis darstellt. Inflation und sämtliche Teuerungen treffen in gleichen Ausmaß auch auf Gemeindebedienstete zu, und diese hätten, wie alle anderen Arbeitnehmer, das gleiche Anrecht auf eine halbwegs gerechte Abgeltung!

Kollege Böhm-Raffay bezeichnete die Gehaltsverhandlungen als reine Farce, denn wenige Tage vor Abschluss forderte die Gewerkschaft noch 3,9 Prozent und bereitet Kampfmaßnahmen vor. Wenige Tage später jedoch ist alles vergessen, denn man schließt sogar noch unter der Inflationsrate ab und bezeichnet dies noch als gutes Ergebnis!

Der verspätete Gültigkeitsbeginn bedeutet gut und gern einen um 0,3 Prozent geringeren Abschluss und ist reine Kosmetik um wenigsten für die Geringverdiener einen Dreier davor stehen zu haben.

Jubiläumszuwendung: Im gewerkschaftlichen Hauptausschuss wurde nur über die Gehaltshöhe abgestimmt, doch nach mehrmaligen hartnäckigen Nachfragen von Kollegen Böhm-Raffay meinte Kollege Bauer, auch darüber wird verhandelt werden. Was bei diesen Verhandlungen, bei unserer tollen Gewerkschaft herauskommt könnt ihr euch ja denken!

Abstimmung: Bei der Debatte gab es viele kritische Wortmeldungen, auch von der FSG, jedoch bei der Abstimmung stimmte nur ein FSG-Funktionär mit der Opposition gegen diesen Gehaltsabschluss!

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