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GLB gegen GPS-Überwachung in der Postzustellung

News Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) lehnt entschieden die geplante Einführung des GPS-Systems im Bereich der Postzustellung ab. Wohin die Einführung derartiger Überwachungssysteme führt, haben wir im Bereich der mobilen Pflege bereits drastisch vor Augen geführt bekommen, meint der Wiener AK-Rat des GLB, Robert Hobek, der selbst als Zusteller bei der Post tätig ist. „Permanente Überwachung mit dem Ziel, weiter Personal einzusparen und den Arbeitsdruck auf die Beschäftigten noch weiter zu erhöhen. Dies sind vermutlich auch die Überlegungen des Post-Managements, dem es kaum um die Fürsorgepflicht für seine Beschäftigten gehen wird“, so Hobek.

Widerspruch ortet Hobek in der Ankündigung des Vorsitzenden der Postgewerkschaft, Köstinger (FSG), dass es zu keiner permanenten Überwachung kommen soll bzw. weiterer Personalabbau von der Gewerkschaft berechtigterweise abgelehnt wird.. Genau dies wird aber vermutlich die Folge sein.

Dazu GLB-AK-Rat Robert Hobek: „Kollege Köstinger hätte sich besser vorher bei KollegInnen, auch der eigenen Fraktion, die im mobilen Außendienst tätig sind – beispielsweise bei den mobilen Pflegeberufen – erkundigen sollen, wohin die Verwendung derartiger Systeme der Überwachung letztlich führen. Auch wenn natürlich eine Betriebsvereinbarung darüber zwingend vorgeschrieben ist, wird mit der Einführung des GPS-Systems im Bereich der Zustellung – trotz vorläufig angedachter Einschränkungen – die „Büchse der Pandora“ in Richtung Überwachung, Personalabbau und weiterer Privatisierung im Bereich der Zustellung geöffnet. Wir lehnen daher generell die Einführung solcher Systeme entschieden ab“, so Robert Hobek.