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GLB will in die AK-Vollversammlung

Tirol Stingl: „Zangerl hat unsere Unterstützung beim gesetzlichen Mindestlohn“

Heute werden die ersten Tiroler ArbeitnehmerInnen ihre Wahlkarte im Briefkasten vorfinden. Am 6. Listenplatz ist der „Gewerkschaftliche LinksBlock Tirol (GLB)“ zu finden. Inhaltlich fordert der GLB, dass für alle Menschen menschenwürdiges Wohnen und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet wird. Das inkludiert für den Zusammenschluss fortschrittlicher und engagierter ArbeitnehmerInnen, KommunistInnen, PiratInnen, SozialistInnen und Parteilosen leistbaren Wohnraum, die Grundsicherung für die dazu notwendigen Energiekosten, einen gesetzlichen Mindestlohn und darüber hinaus eine garantierte existenzielle Grundsicherung.

(Foto entnommen aus der aktuellen Ausgabe der Tiroler Arbeiter(kammer)zeitung) Im Gegensatz zu ihren sozialdemokratischen KollegInnen sehen die GLBlerInnen im Sager des AK-Präsidenten Erwin Zangerl, bezüglich der Tiroler Lohnentwicklung keine Verhöhnung der lohnverhandelnden Gewerkschaften. „Es stimmt auf der einen Seite, dass die KV-Politik für sogenannte 'Hochlohnbranchen' eine Erfolgsgeschichte ist. Richtig ist aber auch, dass es im unteren Lohnsegment trotz KV-Lohnerhöhungen seit Jahren zu Realeinkommensverlusten tausender KollegInnen kommt“, erklärt dazu der GLB-Listenerste Stingl.

Wenn jetzt AK-Präsident Erwin Zangerl ankündigt sich selbst um bessere Löhne zu kümmern, kann dass laut dem GLB-Spitzenkandiaten nach derzeit gültiger Rechtslage eigentlich nur eines heißen, er setzt sich für einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Der GLB fordert diesen schon lange ein. „Wir verlangen einen steuerfreien Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde. Oder will jemand ernsthaft behaupten, dass es irgendeine Arbeit gibt, die weniger als 10 Euro wert ist?“ so Josef Stingl. Auf's Wahlziel angesprochen gibt Stingl den Einzug in die AK-Vollversammlung als ihr Wahlziel aus.