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1.Mai-Demo in Innsbruck stand unter dem Motto »Für eine Welt ohne Kapitalismus«

Tirol Über 1.000 Menschen wurden von der Polizei bei Tirols 1.Mai-Demo gezählt. Das Demo-Bündnis bestehend aus über zwanzig Unterstützer_innen-Organisation hat somit mehr Menschen mobilisiert als alle Innsbrucker 1.Mai-Parteiveranstaltungen zusammen und brachte damit auch heuer ein buntes Bild mit einem Meer an roten Fahnen auf Innsbrucks Straßen: Migrant_innen, türkische und kurdische Kulturvereine, Alevit_innen, sozialdemokratische Jugendliche, ein Antiautoritärer Block, Linke und...  gingen Seite an Seite »Für eine Welt ohne Kapitalismus« auf die Straße. Mit dabei auch  KPÖ und Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).
Bei der Auftaktkundgebung meinte der GLB-Vorsitzende Josef Stingl, dass wir uns eigentlich nur Selbstverständlichkeiten wünschen: bessere Löhne, sichere Arbeitsplätze, weniger Stress und Arbeitszeiten, die mit dem Leben mit Kindern, Familie und Freundschaften vereinbar sind, die Realität aber eine andere sei und wir einer Kapitaloffensive zur Vernichtung der Errungenschaften der Arbeiter_innenbewegung gegenüber stehen: »Immer mehr Menschen können sich das tägliche Leben fast nicht mehr leisten. Während wenige Reiche immer reicher werden, sind für große Teile der Bevölkerung Armut, Armut im Alter und Armut trotz Erwerbsarbeit kein Randthema mehr. Was vor wenigen Jahren undenkbar war, Errungenschaften, wie der 8 Stunden-Arbeitstag werden öffentlich und tagtäglich für obsolet erklärt. Für Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer steht der 12-Stunden-Arbeitstag auf der Agenda.«

Er meinte: »Es reicht, zeigen wir den Eliten, was wir von ihren Plänen halten, nämlich nichts! Wir verlangen den Erhalt und den Ausbau unseres Sozialstaates! Wir verlangen die Gleichbehandlung für alle hier Lebenden  Wir verlangen eine gerechtere Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums! Zeigen wir unserer Interessensvertretung, was wir von der kompromisslosen Konsenskultur die Schnauze voll haben. Geht‘s nicht im Guten, brauchen wir eine spürbare Konfliktkultur zur Durchsetzung unserer Interessen! Zeigen wir den existenziell an den Rand gedrängten, dass ihre Angst vor dem Fremden und ihr hoffnungsloses Rechtswählen nichts an ihrer Situation verändert. Einigkeit, Vielfalt und Solidarität sind unsere Stärke. In diesem Sinne und im Sinne unseres heurigen 1.Mai-Mottos „Für eine Welt ohne Kapitalismus“.«

(die gesamte Rede unter: http://imzoom.info/wp-admin/post.php?...ction=edit)

(zur NIEWOs Fotostecke der Demo: https://photos.google.com/share/AF1Qi...9UOVFJOW9n