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Der Politik einheizen um soziale Kälte zu beseitigen!

Tirol »Untragbare Wohnungsbedingungen, schlechte Gesundheit und kaum Geld für Heizung oder Kleidung – Armut ist auch in Tirol verbreitet. Für zwölf Prozent der Tiroler Bevölkerung stellen die Kosten fürs Wohnen eine enorme für deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung eine gewisse Belastung dar«, meldete dieser Tage der ORF-Tirol. Immer wieder – vor allem vor Wahlen – bekunden die Parteien unterschiedlichsten Couleurs Absichtserklärungen, dass Wohnen leistbar werden muss. Aber zu spürbaren Verbesserungen kommt es nicht. »Die Wohn- und Energiekosten galoppieren weiter Inflation und KV-Lohn- und Gehaltserhöhungen davon. Der Winter ist vorüber, die Kälte bleibt zumindest beim Thema Wohnen«, äußert sich darüber Josef Stingl, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB) wütend.

Der herrschenden Politik einheizen, damit sich bei der Sozialen Kälte was verändert sei laut Stingl dringend an der Zeit. Er unterstützt daher die von der KPÖ initiierte parlamentarische Bürgerinitiative an den Österreichischen Nationalrat ruft alle Kolleginnen und Kollegen zur breiten Unterschriftensammlung für die Forderung »Wohnen darf nicht arm machen!« auf.

In der Bürgerinitiative heißt es: »Die Regierung hat uns ein modernes und soziales Mietrecht versprochen. Dieses Versprechen wird nicht eingehalten. Immer mehr Menschen können sich Mieten und Betriebskosten nicht mehr leisten. Vermieter, Makler, Wohnbaugesellschaf­ten und Spekulanten machen große Gewinne aus dem Geschäft mit der steigenden Wohnungsnot.«

Gefordert wird: Jeder Mensch hat das Recht auf leistbares, sicheres, zeitgerechtes Wohnen: Mit einheitlichen, niedrigeren Obergrenzen für Mieten, mit der Abschaffung der Maklerprovision für Mieterinnen und Mieter, keine Privatisierungen öffentlichen Wohnraums und die Ausweitung des kommunalen, öffentlichen Wohnbaus!

>> Zum Download der Unterschriftenliste: http://kpoe.at/partei/positionen/2017...riften.pdf