Anlässlich der punktuellen Streiks in der Sozialwirtschaft richteten der GLB-Oberösterreich und die Linzer KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn Solidaritätserklärungen an die Streikenden in der Sozialeinrichtung B37. Solidaritätserklärung des GLB-Oberösterreich

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die sture Haltung der Dienstgeber bei den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die Sozialwirtschaft Österreich hat bislang einen konstruktiven Vertragsabschluss verhindert und es erforderlich gemacht durch punktuelle Streiks in verschiedenen Einrichtungen die Interessen der Beschäftigten zu bekräftigen.

Die Forderung nach sechs Prozent Gehaltserhöhung sowie für eine 35-Stundenwoche sind gerechtfertigt, weil die Verdienste in der Sozialwirtschaft um rund 20 Prozent unter den Durchschnittsgehältern in Österreich liegen und weil durch die steigende Belastung bedingt durch den wachsenden Bedarf bei den sozialen Diensten eine Neuverteilung der Arbeitszeit notwendig ist.

Als Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB und in der Arbeiterkammer erklären wir unsere Solidarität mit eurem Streik und wünschen diesem viel Erfolg. Wir sehen euren Streik als Ermutigung auch für andere Einrichtungen und sind der Gewissheit, dass durch einen gemeinsamen und entschlossenen Kampf für unsere Rechte ein Erfolg möglich sein wird.

Heike Fischer, BRV Diakonie Zentrum Spattstraße, GLB-Landesvorsitzende
Thomas Erlach, BRV EXIT-sozial Linz, GLB-Arbeiterkammerrat

Solidaritätserklärung von KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, ich wünsche Euch viel Erfolg für Euren Kampf für mehr Lohn, die sechste Urlaubswoche und bessere Arbeitsbedingungen in Eurem herausfordernden sozialen Arbeitsfeld. Es ist höchst an der Zeit diesen überaus berechtigten Forderungen durch Euren Streik Nachdruck zu verleihen und sich nicht länger mit faulen Kompromissen zu Lasten der Beschäftigten zu Frieden zu geben.

Mit solidarischen Grüßen
Gerlinde GRÜNN, KPÖ-Gemeinderätin