„Als Verarsche par excellence“ bezeichnet der Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks im ÖGB und AK (GLB), Josef Stingl, die neue Karfeitag-Feiertag-Regelung der schwarzblauen Regierung: „Ein weiterer Kniefall vor Industriellenvereinigung und Wirtschaftsbund. Wenn der Feiertag erst um 14 Uhr beginnt sind ein Großteil der Lohn- und Gehaltsabhängigen wegen Freitagfrühschluss ohnehin schon in Freizeit – dass kostet den Unternehmer_innen somit nichts. Und bei den evangelischen Arbeitnehmer_innen ersparen sie sich in Zukunft eine halbe Feiertagszulage" so Stingl.

"Dumm gelaufen" wird´s auch für die Handelsangestellten lauten: Da bei dieser Regierung davon auszugehen ist, dass der Karfreitag bei den Ladenöffnungszeiten eine Sonderregelung á la 8. Dezember bekommt, werden auch sie um mehr Freizeit kommen.“