Josef Stingl zu den Petitionen Corona-Tausender und Minus 5


Seit Wochen tragen abertausende Lohn- und Gehaltsabhängige dazu bei, dass auch in der Corona-Notsituation Wirtschaft, Gesellschaft und Daseinsvorsorge am Laufen gehalten wird. Meist handelt es sich dabei oft um Kolleginnen und Kollegen, etwa aus dem Gesundheitsbereich, dem Lebensmittelhandel, der Post, der Müllabfuhr usw., deren Existenz- uns Arbeitssituation „eher bescheiden“ ist.

Tagtäglich hören sie von Politik und Medien, dass sie die Heldinnen und Helden der Krise sind und ihnen daher jeder Dank und Applaus gebührt. Zur Verbesserung ihrer Lohn-, Gehalts- und Arbeitsbedingungen reichen Dank und Applaus allerdings nicht mehr aus. Insofern ist die ÖGB-Aktion für einen“ Corona-Tausender“ begrüßenswert. Aber es kann nur ein erster Schritt sein.

Neben dem Corona-Bonus brauchen unsere Kolleginnen und Kollegen auch eine nachhaltige Entlastung. In diesem Sinne unterstütze ich, bzw. wir auch die überparteiliche Initiative „minus5“. In dieser Petition wird von Bundesregierung und Sozialpartner*innen zur nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen eine um fünf Stunden verkürzte Arbeitswoche für die Systemerhalter*innen verlangt.

Solidarität ist gefordert. Bitte unterschreiben und verteilen:

Minus 5: Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern https://www.openpetition.eu/minus5
Corona-Tausender für alle die das Land am Laufen halten https://corona-tausender.oegb.at

Josef Stingl ist Vorsitzender des GLB und Mitglied im ÖGB-Bundesvorstand