Anfang März und damit wenige Tage vor Ausbruch der Corona-Krise, fand in Graz die Bundeskonferenz des Gewerkschaftlichen Linksblocks in der PRO-GE statt.

Ein geplantes Referat und die Diskussion zu den Auswirkungen der Klimakrise auf die Metallindustrie wurden kurzfristig um die Corona-Thematik erweitert. Wenn damals auch noch nicht ersichtlich war, wie schwerwiegend die Auswirkungen sein werden, so war doch klar, dass etwa die Automobilindustrie, wie das Grazer Magna-Werk (wo der GLB f√ľnf Betriebsr√§tInnen stellt) massiv betroffen sein wird.

Bei der Konferenz, die auch eine Wahlkonferenz war, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Karl-Heinz Dohr löste Hilde Tragler beim Vorsitz ab. Wie seine Vorgängerin arbeitet dieser im Grazer Magna-Werk und ist dort auch als GLB-Betriebsrat tätig. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Andreas Spechtenhauser. Der Vorarlberger ist Betriebsrat bei Blum, einem großen Metallbetrieb im Ländle.

Damit wurden die altersbedingt notwendigen Weichenstellungen f√ľr die Zukunft des Vereines gestellt. Stellvertretend f√ľr den GLB bedankten sich Hilde Tragler und GLB-Landessekret√§r Georg Erkinger bei Kollegen Peter Scherz f√ľr seine nach wie vor tatkr√§ftige Unterst√ľtzung.

Als langj√§hriger ehemaliger Betriebsrat im Grazer Magna- und vormals Puchwerk unterst√ľtzt Peter als Pensionist noch immer die aktiven Kolleginnen und Kollegen. Er ist mit seinem Wissen und seiner Erfahrung nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des GLB in der Metallindustrie.

Georg Erkinger