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Der Kniefall vor dem Oligarchen

Meinung Ein Leserbrief von Karin Antlanger

Wer genug Geld hat kann sich ein Gesetz entweder kaufen oder sich von dessen Anwendung freikaufen. Letzteres gelang Red Bull Eigentümer Dietrich Mateschitz beispielgebend: er drohte, den TV-Sender Servus zu schließen und 264 MitarbeiterInnen zu kündigen, da es eine Initiative zur Betriebsratsgründung gegeben hatte. Allein die Drohung reichte – und schon gingen Arbeiterkammer und Gewerkschaft in die Knie und "respektierten" die Nichteinhaltung des Gesetzes.
Ein Lehrstück für alle Unternehmen, die keinen Betriebsrat wollen oder den bereits etablierten loswerden wollen. Bravo! Das wird Schule machen. Der Selbstmord der Gewerkschaft schreitet voran. Vorwärts, mit vollem Tempo in die Vergangenheit, Kollegen!

Karin Antlanger ist Betriebsrätin von EXIT-sozial Linz