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Frauenquote auch in der Salzburger AK

Salzburg Nur 14 Frauen finden sich derzeit unter den 70 Mitgliedern der Vollversammlung der Salzburger Arbeiterkammer. EGAL welche Fraktion, ob Sozialdemokraten, ÖAAB-ÖVP, Freiheitliche oder AUGE-GRÜNE, allen Fraktionen gemeinsam ist, dass sie anscheinend keinen Wert darauf legen, dass sie auch Frauen in die Arbeiterkammer nominieren. Die vorliegenden Wahlvorschläge für die Ende Jänner 2014 stattfindenden Arbeiterkammer- Neuwahlen deuten nicht darauf hin, dass sich an diesem unhaltbaren Zustand Wesentliches ändern wird.

Wie kann es sein, dass eine Institution wie die Salzburger Arbeiterkammer offensichtlich keinen Wert auf darauf legt, dass Frauen in gleicher Anzahl wie Männer in ihrem obersten Gremium vertreten sind?
Mit welcher Glaubwürdigkeit kann angesichts dieser Tatsache in der Öffentlichkeit vertreten werden, dass sich die Arbeiterkammer für gleiche Rechte von Frauen und Männern einsetzt?

Der Gewerkschaftliche Linksblock fordert nun in einem Schreiben an den Präsidenten der AK – Siegfried Pichler – seinen Einfluss auf alle Fraktionen geltend zu machen , dass möglichst viele männliche Kandidaten ihre Kandidatur noch zurückziehen. Nur durch das Vorrücken von Frauen auf den Wahllisten kann jetzt noch ermöglicht werden, dass in Zukunft ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern auch in der Vollversammlung der Salzburger Arbeiterkammer vorzufinden ist.

Mit der Reihung von 2 Kolleginnen, Brigitte Promberger und Rosalie Krenn, auf die beiden ersten Plätze seiner Fraktionsliste (und mehr Mandate erwarten wir uns selbst bei allem Optimismus nicht!) will der GLB ein deutliches Zeichen setzen, dass Frauen auch in der Vollversammlung der Arbeiterkammer entsprechend vertreten sein müssen!

Auch dass die beiden Spitzenkandidatinnen des GLB in den Bereichen Kultur und Sozialarbeit beruflich tätig sind ist nicht zufällig. Brigitte Promberger arbeitet im Salzburger Literaturhaus und Rosalie Krenn in der Lebenshilfe. Beides Bereiche, die vom aktuellen Sparkurs der öffentlichen Hand massiv betroffen sind. Der GLB fordert daher von der Arbeiterkammer, dass sie ihren Einfluss geltend macht für höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingung für die im Sozialbereich tätigen Menschen.