Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Solidarität mit finnischen PapierarbeiterInnen

Aktionen Lieber Kollege Ahonen,

der Gewerkschaftliche Linksblock im Österreichischen Gewerkschaftsbund wünscht Euch für Euren Arbeitskampf in der finnischen Papierindustrie viel Erfolg !

Während die Konzerne Gewinne erwirtschaften, werden europaweit Arbeitsplätze vernichtet.

Pittl ging stiften, 100 KollegInnen in Stiftung abgeschoben

News Kurz vor Weihnachten zitterten die 270 KollegInnen der Metallwerke Pittl um ihren verdienten Lohn. Ihr Boss, Pittl junior hatte
mit seiner Entscheidung in den Einstieg als Automobilzulieferer, und der fast ausschließliche Konzentration auf diese Produktionssparte, den Betrieb von den Automobilriesen abhängig gemacht und 11 Millionen Verbindlichkeiten angesammelt.

Zu wenig mit Kunst verdient? – Die Strafe folgt auf dem Fuß!

Meinung Von Thomas Schulz

Seit 1. Jänner 2001 gibt es den so genannten Künstlersozialversicherungsfond (KSVF). KünstlerInnen bekommen einen Zuschuss zur Pensionsversicherung gewährt, wenn sie im Jahr mehr als aktuell 3997,92 Euro und weniger als 19.621,67 Euro aus selbstständiger (künstlerischer) Arbeit verdienen. Die Aufnahmekriterien dafür sind sehr eng gefasst.

Zehn Millionen Euro Steuergelder für Bewerbung des Börseganges

News Als gezielte Verhöhnung der SteuerzahlerInnen kritisiert die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) den Werbeaufwand für die Vorbereitung des Börseganges und damit Privatisierung von zunächst 49 Prozent der Post AG. Nicht weniger als 9,87 Millionen Euro – davon 4,3 Mio. Euro für „klassische Kommunikation inklusive Image-Film“, drei Mio. Euro für einen „Budget-Rahmenplan“ und 0,49 Mio. Euro für Roadshows – sind aus dem Ressort des Finanzministeriums zur Bewerbung der Post-Privatisierung vorgesehen.

Für Zivildienerrechte!

Aktionen Trotz des Urteils des Verfassungsgerichts im Oktober 2005, welches Zivildienern ein tägliches Essensgeld von 13,60 Euro zuspricht, hat sich die Lage der meisten seither kaum verbessert. Zivildiener leben noch immer knapp am oder unter dem Existenzminimum. Oft müssen die Eltern einspringen, um den Zivis ein anständiges Leben zu ermöglichen.

Unternehmen schulden den Krankenkassen 925,9 Millionen Euro

News Mit 925,9 Millionen Euro haben die Rückstände von Sozialversicherungsbeiträgen der Unternehmer bei den Krankenkassen im Jahre 2005 einen neuen Rekordwert erreicht. Im Jahre 2002 waren diese Rückstände noch bei „nur“ 845 Millionen Euro gelegen. Die Hälfte dieser Außenstände sind Beiträge von DienstnehmerInnen, welche von den Unternehmen im Wege der Lohn- und Gehaltsverrechnung abgezogen, aber nicht an die Krankenkassen abgeführt wurden.

Gewerkschaftsmitglieder lassen sich nicht für dumm verkaufen

Meinung Von Helmut Edlinger
GLB-Arbeiterbetriebsrat VA-Donawitz

Natürlich muss auch ich ein paar Worte zum BAWAG–Skandal sagen. Zwingt er uns doch zu einer meiner Meinung nach grundsätzlichen Neupositionierung.

Selbst in Kreisen der Gewerkschaftsspitze macht das Wort einer Neugründung des ÖGB die Runde. Denn eines ist gewiss, ein Weitermachen wie bisher würde nur dazu führen, dass zunehmender Vertrauensverlust und Mitgliederschwund die gesamte Gewerkschaftsbewegung in eine Existenzkrise bringt.

Scharfe Kritik des GLB an IHS-Chef Felderer

News „Beruf verfehlt, nachsitzen“, empfiehlt die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) dem IHS-Chef Bernhard Felderer angesichts seiner jüngsten Aussagen zur Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik: „Felderer ist damit ein Beispiel mehr für jene überbezahlten wie offenbar auch überforderten Experten, die im Auftrag von Regierung und Kapital den Lohnabhängigen Tag für Tag einbläuen, dass sie sich einschränken müssten“, meint GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.