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Elektroindustrie will länger Arbeitszeit und weniger Kündigungsschutz

News Scharf abgelehnt wird von der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) der Vorstoß des oberösterreichischen Siemens-Chefs Wolfgang Laub nach Ausdehnung der Wochenarbeitszeit auf 55 Stunden. Laub trat mit diesen Forderungen als Sprecher der Sparte Elektro- und Elektronikindustrie in der Wirtschaftskammer an die Öffentlichkeit. Andere Vertreter dieser Branche fordern eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Behinderte und Lehrlinge.

Industriellenvereinigung will Kürzung des Wohnbauförderungsbeitrages

News Als unverschämten Versuch die Profite der Unternehmer zusätzlich zu steigern bezeichnet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) den Vorstoß von Industriellen-Boss Veit Sorger, die Lohnnebenkosten durch eine Kürzung der Wohnbauförderung zu senken: „Niemand wird ernsthaft annehmen, daß die Unternehmen im Gegenzug die Löhne erhöhen oder mehr Arbeitsplätze schaffen“, meint dazu die GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.

Steigende Arbeitslosigkeit verlangt radikale Gegenmaßnahmen

News Als alarmierend bezeichnet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Entwicklung am Arbeitsmarkt: Noch nie in der Zweiten Republik gab es im Oktober so viele Arbeitslose wie 2005. Nach offiziellen Zahlen waren 237.582 Personen arbeitslos gemeldet und 52.998 in Schulung, offiziell also 290.580 ÖsterreicherInnen auf Arbeitsuche, das sind um 5,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Kräftige Lohnerhöhung zur Kaufkraftbelebung notwendig

News Keinen Grund für eine Zurückhaltung sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) für die am 7. November 2005 beginnenden Gehaltsverhandlungen im öffentlichen Dienst. Angesichts der nach wie vor schwachen Wirtschaftsentwicklung ist die von der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) bereits am 8. September 2005 an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gerichtete Forderung nach „Abgeltung der Inflationsrate und des Wirtschaftswachstums“ geradezu ein Muss. Für 2005 wird von den Wirtschaftsforschern die Inflation mit 2,6 Prozent, das Wirtschaftswachstum mit 1,8 Prozent geschätzt.

ÖBB-Dienstrecht: Sozialstaat liegt im Sterben

News "Der Sozialstaat liegt im Sterben, jetzt soll der Rechtsstaat auch noch ins Grab", kommentierte Josef Stingl, Stv. Bundesvorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblocks am Allerseelentag den erneuten Vorstoß Gorbachs zur "Änderung des ÖBB-Dienstrecht", dass den einseitigen Eingriff in bestehende Verträge legalisieren soll: "Also ein Frontagriff auf die erkämpften sozialen Errungenschaften der rund 48.000 EisenbahnerInnen und ein Frontalgriff auf die im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelte Vertragsrecht", so Stingl.

Regierung will ÖBB-Dienstrecht mit der Brechstange ändern

News Sein absolutes Unverständnis sowohl von einer sinnvollen Verkehrspolitik - mit Vorrang für die Schiene - als auch für in einem Rechtsstaat übliche Verhandlungsgepflogenheiten und das legitime Recht soziale Standards zu verteidigen, demonstriert der „Bündnissprecher“ des BZÖ, Uwe Scheuch, mit seinen Attacken auf die ÖBB-Bediensteten, meint Ernst Wieser, Bundessekretär der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) in der Gewerkschaft der Eisenbahner(GdE).

ÖBB-Chef als Bulldozer für Handelskonzerne

News „Als Bulldozer für die Handelskonzerne agiert offensichtlich ÖBB-Chef Martin Huber“, stellt Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zum Vorstoß der ÖBB auch in niederösterreichischen Bahnhöfen Supermärkte einzurichten und diese per Ausnahmegenehmigung auch an Sonntagen zu öffnen. Konkret geht es um die Bahnhöfe Sankt Pölten, Mödling, Hollabrunn, Gänserndorf, Leobersdorf, Sankt Valentin, Bruck an der Leitha, Stockerau und Tulln.

SPÖ in Oberösterreich gegen, in Wien für Erhöhung des Spitalskostenbeitrages

News Mit verteilten Rollen agiert die SPÖ bei der Erhöhung des Spitalskostenbeitrages von 8,13 auf zehn Euro pro Tag ab 1. Oktober 2005. Während in Oberösterreich die SPÖ berechtigt Sturm gegen die von der schwarzgrünen Mehrheit beschlossene Anhebung läuft und eine Unterschriftenaktion gegen diese „Krankenstrafsteuer“ (Originalton Klubobmann Karl Frais) gestartet hat, wurde in Wien die Anhebung in gleicher Höhe von der SPÖ im Alleingang durchgezogen.