Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Generali-Aktionstag gegen Kündigungen

News Die Gier der Versicherungskonzerne ist groß: Die Generali Vienna Group pushte 2004 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf über 130 Mio. Euro und der Gewinn je Aktie der börsenotierten Generali Holding Vienna AG stieg in selben Jahr von 0.40 auf 1,60 Euro.

Privatunternehmer im Aufsichtsrat und externe Berater forcieren Arbeitsplatzvernichtung

News Als charakteristisch für die gezielte Zerstörung öffentlichen Eigentums durch die Regierung Schüssel bezeichnet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Zustände bei den immer noch staatlichen ÖBB: „Der mit einem Verweis beendete Versuch die parteipolitische Umfärbung der ÖBB mit dem Fall Goldmann fortzusetzen hat Praktiken deutlich gemacht, die für ein öffentliches Unternehmen geradezu unerträglich sind“, meint Ernst Wieser, Bundessekretär des GLB in der Gewerkschaft der EisenbahnerInnen (GdE).

Bilanz von zeichensetzen.at

Aktionen Wir InitiatorInnen von zeichensetzen.at ziehen aus unserer Initiative folgendes Resumee:

- wir haben eine über unsere Erwartungen hinaus gehende, öffentliche Diskussion ausgelöst und ein Teil jener Zeichen, die wir vom ÖGB verlangt haben, wurde manchmal auf sonderbaren Umwegen umgesetzt (siehe homepage Stellungnahmen und Zeichen gesetzt).
- Zugleich aber wurden die Grenzen sichtbar: entgegen unseren Erwartungen haben – aus unterschiedlichen Motiven – doch weniger KollegInnen oder solche, die es werden wollen, die Intitiative unterzeichnet (wir hatten mit 10 000 gerechnet).

Zehn Thesen zur Gesundheitspolitik

Meinung Von Werner Vogt

1. Zielvorstellungen:
a) Zugang und Nutzung der Gesundheitseinrichtungen für alle in der Republik lebenden Bürger/Innen.
b) Grundversorgung (was soll das sein?) für alle Staatsbürger, Vollversorgung für Zusatzversicherte, für Junge und Arbeitsfähige, für Anständige und Tüchtige.

Unwissenschaftlicher Nachtrag

Meinung Von Wolfgang Hösl

8. Juni 2006: „1,5 Milliarden Euro Kriegskassa", jubelt das oberösterreichische Zentralorgan für gute Nachrichten. Die privatisierte Voest häuftelt die Gewinne der letzten Jahre. Kriegskassa statt Beteiligung der mehrwertschöpfenden Arbeiter und Arbeiterinnen am Arbeitsertrag. Oder gar der Gesellschaft. Aller Österreicher und Österreicherinnen, nicht nur der Aktionäre.

9. Juni 2006: Symposion im Wagner-Jauregg-Krankenhaus: „Jugend im Aufbruch". Viel versprechender Optimismus, wie immer im Schöny-Pühringer-Landl.

Kapitalismus real…

Fakten Der deutsche Allianz-Konzern streicht 7.500 Arbeitsplätze. Obwohl, oder besser weil er einen Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro gemacht hat.

Die Zahl der Privatstiftungen hat bereits 2.897 erreicht, schätzungsweise 40 Milliarden Euro sind dort steuerschonend veranlagt. Unter vier Millionen Euro wird eine solche Veranlagung nicht empfohlen.

Wiedergewinnung von Vertrauen erfordert breite Einbeziehung der Mitglieder

News Die entscheidende Frage für die Zukunft des ÖGB ist es nach der durch den BAWAG-Skandal offensichtlich gewordenen Krise das Vertrauen der Lohnabhängigen wiederzugewinnen: „In dieser Hinsicht wurden allerdings bislang überwiegend die falschen Signale gesetzt“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Verändern, um zu gewinnen

Meinung Von Michael Schmida

Die momentane Krise der österreichischen Gewerkschaften zeigt auch, dass es sich um eine strukturelle Krise handelt, die nicht mit personellen Rochaden oder kleinen Korrekturen behoben ist. Eine grundlegende Erneuerung muss her, die den tief greifenden gesellschaftlichen Wandel aufnimmt, die Organisationsstrukturen radikal demokratisiert und (neue) Formen des Engagements der Mitglieder fördernd entdeckt.