Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Zeichen setzen!

Aktionen Wir sind zornig und entsetzt. Die österreichische Gewerkschaftsbewegung ist ins Wanken geraten. Einige SpitzenfunktionärInnen haben unser Vertrauen enttäuscht und großen Schaden angerichtet. Sie haben der Gewerkschaft die schwerste Krise seit ihrer Gründung beschert.
Doch die Gewerkschaftsbewegung muss wieder Boden unter den Füßen gewinnen. Mehr denn je brauchen die Menschen in diesem Land eine starke Interessenvertretung.

Lohn- und Gehaltsabschlüsse

Fakten Eine Übersicht über die jeweils letzten Lohn- und Gehaltsabschlüsse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Arbeitszeitverkürzung für ÖGB und AK kein Thema mehr?

News Bezeichnend für die Unterordnung unter die Flexi-Politik der Unternehmer nach Meinung der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Aussagen von AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzendem Johann Kalliauer bei der oberösterreichischen AK-Vollversammlung am 3. Mai 2006. Kalliauer tritt richtigerweise für Steigerung der Inlandsnachfrage in Form höherer Masseneinkommen und öffentlicher Investitionen ein, eine Arbeitszeitverkürzung ist für ihn hingegen offenbar kein Thema mehr.

Regierung zelebriert Demütigung des ÖGB in der Causa BAWAG

News Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen: Dieser Eindruck im Zusammenhang mit dem BAWAG-Skandal erschüttert nicht nur das Vertrauen in den Rechtsstaat, sondern verstärkt das Misstrauen in das politische System noch weiter: „Während jeder kleine Ladendieb vor Gericht kommt, spazieren millionenschwer abgefertigte Penthouse-Manager wie Flöttl, Elsner oder Zwettler weiterhin frei herum“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Casino-Kapitalismus

Meinung Josef Stingl (Gewerkschaftlicher Linksblock) spricht linken Klartext zum ÖGB/SPÖ-Machtsystem.

Echo: Wie konnte es Ihrer Meinung nach zu dem BAWAG-Skandal kommen beziehungsweise wo nahm die Misere ihren Anfang?

Josef Stingl: Entscheidungen ohne Transparenz und nötiger Kontrolle führen meist in den Skandal. Bei der BAWAG lag das Problem darin, dass die führenden Spitzen von BAWAG und ÖGB „vergessen“ haben, warum die Bank der ArbeiterInnen geschaffen wurde. Statt gegenzusteuern und Bankgeschäfte für Arbeitsplätze, Lohn- und Gehaltskonten ohne Gebühren und für die Interessen der in Österreich arbeitenden Bevölkerung in die Firmenphilosophie fließen zu lassen, ließ man sich wie alle kapitalistischen Banken auf risikoreiches Spekulantentum, das Arbeitsplätze vernichtet, ein.

ÖGB hat Autonomie in der Karibik verspielt

News „Am Vormittag des 1. Mai hat ÖGB-Präsident Hundstorfer auf der Tribüne noch starke Worte gefunden, am Abend des selben Tages hat er dann im Bundeskanzleramt der Offenlegung des ÖGB-Streikfonds gegenüber der Nationalbank zugestimmt. Das zeigt, wie schwer der Schaden ist, den der Bawag-Skandal der österreichischen Gewerkschaftsbewegung zugefügt hat. Es geht so weit, dass man nicht einmal mehr von einer Autonomie des ÖGB gegenüber dem Staat reden kann.“

Droht ZF-Standort Steyr 2010 das Aus?

News Informationen aus Passau zufolge droht spätestens 2010 der Rückzug des deutschen ZF-Konzerns und damit das Aus für den ZF-Standort in Steyr, berichtet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

ÖVP-Mann Huber setzt Tradition von Draxler und vorm Walde fort

News Die von ÖBB-Generaldirektor Martin Huber und ÖVP-Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka bejubelte ÖBB-Bilanz 2005 ist nicht ein Erfolg einer geglückten „Reform“ sondern Ergebnis einer fortgesetzten Arbeitsplatzvernichtung, meint die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) in der Gewerkschaft der EisenbahnerInnen (GdE).