Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Post AG will gewählten Personalvertreter mundtot machen

News Nachdem die Feststellungsklage der Post AG gegen den Obmann der Personalvertretung beim Postamt 1230 Wien, Robert Hobek, in erster Instanz zugunsten der Manager entschieden wurde, legt Hobek gegen das Urteil Berufung ein. Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) wird ihn dabei aus Mitteln des GLB-Solidaritätsfonds unterstützen und ersucht gleichzeitig um Spenden für diesen Fonds, dessen Bedeutung durch die zunehmenden Bestrebungen zur Kriminalisierung gewählter BelegschaftsvertreterInnen immer wichtiger wird.

Die Sozialpartnerschaft lebt…

Meinung Von Leo Furtlehner

Am 20. Oktober 2005 war die Welt noch in Ordnung: ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch und der oö ÖGB-Landessekretär Erich Gumpelmaier beteiligten sich an der ersten „sozialpartnerschaftlichen Radpartie“. Geradelt wurde von Schlögen nach Aschach. Eingeladen dazu hatte kein geringerer als WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Die Achse zwischen dem „schwarzen“ Leitl und dem „roten“ Verzetnitsch funktionierte wie geschmiert.

ÖGB-Bundesvorstand: GLB lehnt Verkauf der BAWAG ab

News Mit nur zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen fasste der ÖGB-Bundesvorstand am 30. März 2006 in einer kurzfristig einberufenen Nacht- und Nebelsitzung den Grundsatzbeschluss, die gewerkschaftseigene BAWAG zu verkaufen.

Gewerkschaft steht jetzt auf dem Prüfstand

News Mit dem bekannten Zitat „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ aus Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ argumentierte Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) bei der Debatte um die BAWAG-Krise im ÖGB-Bundesvorstand am 29. März 2006:

GLB zur Urabstimmung bei der Post AG

News Für die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) gilt auch weiterhin ein klares Nein zur Privatisierung der Post AG, die nach dem Willen der Regierung schon heuer zu 49 Prozent an die Börse gebracht werden soll.

Daher empfiehlt der GLB bei der vom 4. bis 7. April 2006 stattfindenden Urabstimmung der Postbediensteten über das vom Präsidium der Personalvertretung mit dem Finanzminister, der ÖIAG und dem Post-Vorstand ausgehandelten Ergebnis mit „Nein“ zu stimmen und zusätzlich den Vermerk „Nein zur Privatisierung der Post“ auf den Stimmzettel zu schreiben.

Das „Europa der Konzerne“ hat der Jugend wenig zu bieten

News Vom 29. bis 31. März 2006 ist Bad Ischl Treffpunkt der EU-JugendministerInnen. Neben einem Tourismus-Programm werden die MinisterInnen vielleicht auch über die Probleme der Jugend sprechen. Zu bieten haben sie der Jugend in Österreich und in Europa aber nur wenig. Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) weist in diesem Zusammenhang auf die Perspektiven für die Jugend im „Europa der Konzerne“ hin. Der GLB unterstützt daher auch die Demonstration der Gewerkschaftsjugend am 30. März in Bad Ischl.

MAN: 46 Prozent Gewinnzuwachs, aber Arbeitsplatzabbau im Werk Steyr

News Die Perversität des realen Kapitalismus kritisiert die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) am Beispiel des deutschen MAN-Konzerns: Während MAN einen um neun Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gewachsenen Umsatz und einen um 46 Prozent (!) auf 469 Millionen Euro gestiegenen Gewinn vermeldet, wird gleichzeitig die Vernichtung weiterer Arbeitsplätze am MAN-Standort Steyr angekündigt, „vorübergehend“ sollen etwa zehn Prozent des Stamm- und Leasingpersonals abgebaut werden.